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Tausende unterschreiben Petition: New Yorker wollen Melania Trump aus der Stadt ekeln

Wenn Donald Trump ins Weiße Haus zieht, wird Melania ihrem Mann nicht folgen. Stattdessen will sie im luxuriösen Trump Tower mitten in Manhattan bleiben. Doch da hat sie die Rechnung ohne die New Yorker gemacht.

New Yorker haben eine Petition gegen den Verbleib von Melania Trump in ihrer Stadt gestartet

New Yorker haben eine Petition gegen den Verbleib von Melania Trump in ihrer Stadt gestartet

Normalerweise steht es außer Frage, dass die Familie des US-Präsidenten mit ihm zusammen im Weißen Haus wohnt. Aber was ist bei Donald Trump schon normal? Auf eingebürgerte Polit-Gepflogenheiten gibt der Multimillionär bekanntlich nicht viel. Und seine Frau Melania Trump ebenfalls. Anstatt die Räumlichkeiten der First Lady in Washington zu beziehen, will sie lieber in New York bleiben und weiterhin im Trump Tower mitten in Manhattan residieren - und zwar bis ihr zehnjähriger Sohn Barron die Schule beendet oder wenigstens das Schuljahr zu Ende geht.

Dumm nur, dass die New Yorker sie da gar nicht haben wollen. Die eigenwilligen Großstädter haben nun eine Petition gestartet, um Melania Trump aus ihrer Stadt rauszuekeln. Vor allem die horrenden Kosten, die notwendig wären, um die Sicherheit von Melania Trump gewährleisten zu können, bringen die New Yorker Bürger in Rage. Eine Million Dollar pro Tag würden die Sicherheitsmaßnahmen verschlingen, wie Vertreter der Stadt bereits verlauten ließen.

100.000 Menschen unterschreiben Petition gegen Melania Trump

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Mit der Petition wollen die New Yorker ihren Gouverneur, Andrew Cuomo, dazu bringen, diese Kosten nicht zu übernehmen. "Die New Yorker Steuerzahler weigern sich eine Million Dollar zu zahlen, damit sie bleiben kann", heißt es darin. Wenn Trump und seine Frau diese Entscheidung getroffen hätten, dann sollten sie auch diejenigen sein, die dafür bezahlen. Es gebe wichtigere Dinge, für die die Stadt die Steuergelder ausgeben könnte, wie etwa die Verbesserung von Straßen, Schulen und öffentlichem Verkehr. "Das Geld sollte dazu verwendet werden, um das Leben aller Menschen in der Stadt zu verbessern, nicht nur das ihre", argumentieren die Initiatoren. 

Mehr als 100.000 Menschen haben die Petition bereits unterschrieben. 

"Worst-Case-Szenario" am Trump Tower

Seit Wochen sorgen die Trumps für Chaos in der Fifth Avenue. Rund um den Trump Tower bricht der Verkehr regelmäßig zusammen. Oft müssen die umliegenden Straßen komplett abgesperrt werden.

Das sich die Situation bessern wird, ist unwahrscheinlich. Schließlich ist davon auszugehen, dass Trump in seinem Tower kein seltener Gast sein wird, wenn seine Familie dort wohnen bleibt. Die Geheimdienste und die New Yorker Polizei sollen bereits erwägen, einen Teil der Fifth Avenue regulär zu schließen, wenn die Trump-Familie in der Stadt ist, berichtet die "New Yorker Post". Ein "Worst-Case-Szenario" wie es die Quelle in der Polizei ausdrückte. Schließlich ist das Verkehrsnetz in dem Gebiet bereits jetzt vollkommen überlastet.


ivi