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Nach 50 Jahren Funkstille USA schicken wieder Außenminister nach Myanmar


Seit einem halben Jahrhundert hat kein US-amerikanischer Außenminister mehr birmanesischen Boden betreten. Im kommenden Monat soll Hillary Clinton in das Land reisen. Die USA erhoffen sich eine Fortsetzung des Demokratisierungsprozesses.

Die USA schicken erstmals seit 50 Jahren einen Außenminister nach Birma. Ressortchefin Hillary Clinton werde im kommenden Monat in das Land reisen, kündigte US-Präsident Barack Obama am Freitag während des Asien-Pazifik-Gipfels in Indonesien an. Er stellte Birma, das offiziell Myanmar heißt, neue Beziehungen zu den USA in Aussicht. Voraussetzung sei, dass das Land seinen Demokratisierungsprozess fortsetze. Birma hat seit Wahlen im vergangenem Jahr eine Zivilregierung. Davor wurde es für nahezu fünf Jahrzehnte von Militärs regiert.

Das international isolierte Birma grenzt an China und pflegte bislang enge politische und wirtschaftliche Beziehungen zu dem großen Nachbarn. Das US-Engagement in der Region hatte in den vergangenen Tagen zu Verstimmungen zwischen den beiden Ländern geführt. (

jwi/Reuters Reuters

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