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Rassismus in den USA "Gegen die Klauen des weißen Nationalismus": AOC richtet ergreifenden Appell an ihre Landsleute





Auf einer Kundgebung gegen Waffengewalt in Brooklyn hat sich Alexandria Ocasio-Cortez in einer emotionalen Rede eindeutig gegen den ansteigenden weißen Nationalismus in den USA positioniert. Sie forderte die Amerikaner zum Zusammenhalt auf.


Alexandria Ocasio-Cortez hat eine flammende Rede gegen Rassismus und Ausgrenzung gehalten.


Auf einer Kundgebung gegen Waffengewalt in Brooklyn nutzt AOC die Plattform, um sich eindeutig von dem ansteigenden Nationalismus in den USA abzugrenzen.


Die 29-jährige Kongressabgeordnete wendet sich dabei auch mit einem Appell an ihre Landsleute.


"An die jungen Männer und Frauen in diesem Land, die dem Griff des weißen Nationalismus verfallen. Die radikalisiert werden in diesem Sog des Hasses gegenüber Südamerikanern, gegenüber Migranten, gegenüber Afroamerikanern, gegenüber allen schwarzen Menschen, gegenüber allen Juden, gegenüber allen Menschen, die einen anderen Glauben haben. Was ich euch sagen will: Kommt zurück. Es gibt sicher eine Mutter, die auf euch wartet. Sicher einen Lehrer, der auf euch wartet, das weiß ich. Die sagen: Wo ist mein Kind? Was ist mit meinem Freund passiert? Und wir werden immer hier sein und einen Platz für euch in unserer Mitte freihalten. Wir werden euch lieben." – Brooklyn, 5. August 2019


Nach den jüngsten Bluttaten in El Paso und Dayton mit insgesamt 31 Toten ist die Wut über die lasche Waffenpolitik in den USA groß.


Der Schütze von El Paso hatte seine Tat in einem Manifest mit dem Kampf gegen die "hispanische Invasion von Texas" begründet.


Viele Demokraten bringen diese Hassverbrechen mit der Rhetorik von US-Präsident Donald Trump zusammen.


Ocasio-Cortez, die einen puerto-ricanischen Migrationshintergrund hat, ist selbst bereits Opfer von rassistischer Diskriminierung geworden. 
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Auf einer Kundgebung gegen Waffengewalt in Brooklyn hat sich Alexandria Ocasio-Cortez eindeutig gegen Hass und Ausgrenzung positioniert. Die 29-jährige Demokratin kämpft damit gegen den in den USA immer salonfähiger werdenden Rassismus.

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