Pakistan
Wut über zerstörte Koranschule

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Rund 10.000 Menschen, darunter bewaffnete Kämpfer, haben in Pakistan gegen das Militär und die USA demonstriert. Ursache der Proteste ist der Beschuss einer Koranschule, bei dem am Montag 80 Menschen starben.

In Khar im Nordwesten des Landes versammelten sich rund 10.000 Menschen, darunter auch bewaffnete Kämpfer. In der nahe gelegenen Ortschaft Chingai nahe der Grenze zu Afghanistan hatten pakistanische Soldaten am Montag eine Koranschule beschossen. Nach Militärangaben handelte es sich um ein Trainingslager für Terroristen.

Die Demonstranten erklärten am Dienstag dagegen, bei dem Einsatz seien unschuldige Schüler und Lehrer ums Leben gekommen. Über Lautsprecher wurde zum heiligen Krieg aufgerufen. "Wir werden Rache nehmen für das Blut unserer Märtyrer", erklärte der Geistliche Maulana Roohul Amin. Die Menge rief "Tod für Bush! Tod für (den pakistanischen Präsidenten Pervez) Musharraf!" Bereits am Montag war es in der Gegend zu wütenden Protesten gegen die Streitkräfte gekommen.

AP
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