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Südpazifik: Tsunami-Warnung aufgehoben

Ein Erdbeben der Stärke acht hat die Ostküste Australiens erschüttert, worauf eine Tsunami-Warnung ausgegeben wurde. Medienberichten zufolge besteht jedoch keine Gefahr mehr.

Für den Südpazifik besteht nach Angaben des US- Nachrichtensenders CNN keine Gefahr eines Tsunamis mehr. Für Neuseeland wurde die Tsunami-Warnung inzwischen aufgehoben, auch für Hawaii gilt keine Alarmstufe mehr, teilte das Pazifik-Tsunami-Zentrum in Hawaii nach Angaben des Senders mit. Auch für die südpazifischen Inseln Amerikanisch-Samoa, Samoa und Tonga bestand laut CNN keine Warnung mehr. Damit wurden alle Warnungen und Alarme aufgehoben.

Alarm nach Erdbeben

Nach einem starken Erdbeben im Südpazifik wurde zunächst eine Tsunami-Warnung für die Region ausgegeben worden. Der Alarm vor den Flutwellen gilt für die Fidschi-Inseln und für Neuseeland, wie das Tsunami-Warnzentrum in Hawaii mitteilte. Die Hawaii-Inseln selbst wurden wegen der Gefahr einer möglichen Flutwelle zur Wachsamkeit aufgerufen - das ist eine Stufe unter einer Tsunami-Warnung.

Beben mit Stärke von 8,1

Das Beben, das sich etwa um 17.30 MESZ ereigente, hatte eine Stärke von 8,1, wie das neuseeländische Institut für Geologie und Nuklearwissenschaften mitteilte. Forschungseinrichtungen in den USA maßen eine Stärke von 7,8. Das Epizentrum lag 170 Kilometer nordöstlich von Tongas Hauptstadt Nukualofa in einer Tiefe von 38 Kilometern. Nach ersten Berichten habe es auf Tonga Schäden gegeben, von Verletzten sei aber zunächst nichts bekannt geworden, meldete der neuseeländische Rundfunk.

Nach Angaben des US-Senders CNN wurde eine Bewegung an einer Warn-Boje gemessen, die auf einen einsetzenden Tsunami hätte hinweisen könnte.

Reuters/DPA / DPA / Reuters