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Gegen-Propaganda: Syrische Rebellen stellen IS-Hinrichtungsvideo nach

Was zu Beginn wie ein weiteres grausames IS-Video wirkt, ist in Wahrheit ein Versuch der Gegen-Propaganda durch syrische Rebellen. Die haben eine klare Botschaft.

Ein Screenshot aus dem Anti-IS-Propaganda-Video der syrischen Rebellen

Ein Screenshot aus dem Anti-IS-Propaganda-Video der syrischen Rebellen

Männer in orangfarbenen Overalls, maskierte Henker und arabische Musik: Auf den ersten Blick könnte man meinen, man sieht eines der brutalen Hinrichtungsvideos des sogenannten Islamischen Staates (IS). Doch ein entscheidender Dreh entpuppt den Clip als etwas ganz anders. Die syrischen Rebellen der "Levant Front" haben nämlich ein Anti-IS-Propaganda-Video ins Netz gestellt, in dem sie den Stil der wirren Schlächter nachahmen, jedoch eine andere Botschaft verbreiten möchten.

Zu Beginn des Films stellen sich einige Gefangene nacheinander selbst als IS-Mitglieder vor, dann werden sie in orangenen Overalls und aneinander gekettet nach draußen geführt. Hinter ihnen steht jeweils ein maskierter und bewaffneter Mann in Armeekleidung. Die vermeintlichen Terroristen müssen sich hinknien und die Männer dahinter richten die Waffen auf ihre Köpfe. In diesem Moment erscheint eine Grafik mit arabischen Schriftzeichen, darunter steht auf Englisch "Muslims are not criminals" ("Muslime sind nicht Kriminelle"). Die Uniformierten stecken ihre Waffen wieder weg, nehmen ihre Masken ab und ein islamischer Geistlicher in einer weißen Robe spricht zu den knienden Männern. Danach werden sie abgeführt.

Echtheit des Videos schwer zu überprüfen

Der Film wird seit Anfang Dezember auf verschiedenen Video-Portalen hochgeladen und fleißig in den sozialen Netzwerken geteilt. Produziert wurde er offenbar von "Kefah Media". Wann er entstanden ist und wer die Menschen auf dem Video sind, lässt sich nur schwer beantworten. Auch ob es sich bei den Gefangenen tatsächlich um IS-Anhänger handelt oder was nach den Aufnahmen mit ihnen passierte, bleibt offen. 

Unabhängigkeit von der Echtheit des Gezeigten bleibt die klare Botschaft des Videos bestehen: "Muslime sind nicht Kriminelle". Die Rebellengruppe bemüht sich also um ein deutliches Gegenbild zur Propaganda des Islamischen Staates. Die Terrormiliz will mit barbarischen Videos Angst verbreiten und die Welt gegen sich - und vor allem auch alle anderen Muslime - aufhetzen.

Die "Levant Front" ist eine Vereinigung verschiedener syrischer Rebellengruppen. Sie besteht aus moderateren Teilen, etwa Gruppierungen der vom Westen unterstützten Freien Syrischen Armee (FSA), vereint aber auch islamistische und salafistische Ströme, zum Beispiel der "Islamic Front". Laut dem britischen "Independent" würden etwa 2500 Kämpfer des Bündnisses von der internationalen Gemeinschaft als "gemäßigt" angesehen, der aktuelle Anführer aber entstamme der "Ahrar al-Sham", einer rückständigen islamistischen Bewegung, mit der US-Diplomaten nicht verhandeln dürften.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(