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Jubiläumsreise in den Tod: Fünf argentinische Freunde sterben bei Anschlag in New York

Sie hatten vor 30 Jahren gemeinsam ihren Hochschulabschluss gemacht und wollten das Jubiläum in New York feiern: Fünf Freunde aus Argentinien sind bei dem Terroranschlag in Manhattan getötet worden.

Es sollte eine Reise voller Spaß und schöner gemeinsamer Erlebnisse werden: Eine Gruppe von Argentiniern wollte in New York das 30. Jubiläum ihres Hochschulabschlusses feiern. Doch anstatt ein Höhepunkt ihrer jahrzehntelangen Freundschaft zu werden, endete der Trip in einer Tragödie.

Behörden bestätigen fünf argentinische Todesopfer

Die Argentinier machten gerade eine gemeinsame Fahrradtour durch Manhattan, als der mutmaßliche Attentäter Sayfullo Saipov mit einem Kleinlaster in die Gruppe raste, wie das Nachrichtenportal "Infobae" berichtet. Fünf der Urlauber wurden dabei getötet. Ein weiteres Mitglied der Gruppe erlitt Verletzungen und wurde laut "Infobae" ins Presbyterian-Krankenhaus eingeliefert. Der Mann soll außer Lebensgefahr sein.

Das argentinische Außenministerium bestätigte die Identität der Opfer, die gemeinsam aus der Stadt Rosario, 300 Kilometer nördlich von Buenos Aires, nach New York gereist waren. Präsident Mauricio Macri schrieb auf Twitter: "Wir sind tief bewegt von den tragischen Todesfällen".  Man werde den Angehörigen der Opfer, bei denen es sich ausschließlich um Männer handelt, helfen.

Die Gruppe habe ursprünglich aus zehn Personen bestanden, berichtet die argentinische Nachrichtenseite "Clarín". Wie viele davon Männer und wie viele Frauen waren, ist unklar. Vier der Urlauber seien unverletzt geblieben.

Die Argentinier hatten zusammen die polytechnische Schule in Rosario besucht und dort 1987 ihren Abschluss gemacht. Besonders tragisch: Zwei der Männer konnten sich die Jubiläumsreise in die USA nach Angaben von "Infobae" eigentlich gar nicht leisten. Deshalb habe einer ihrer Freunde, ein erfolgreicher Unternehmer, sie dazu eingeladen. Ob die Männer zu den Todesopfern gehören ist, nicht bekannt. Der Unternehmer aber überlebte den Anschlag nicht.

mad