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Trotz Waffenstillstand Weitere Raketenangriffe auf Israel

Trotz des am Montag vereinbarten Waffenstillstands zwischen Israelis und militanten Palästinensergruppen gab es in der Nacht wieder Raketenangriffe.

In einem Verstoß gegen den De-facto-Waffenstillstand zwischen Israel und den Palästinensern sind vom Gazastreifen aus vier Raketen auf Südisrael abgefeuert worden. Zwei Raketen seien am späten Montagabend in der Stadt Sderot auf unbewohntem Gebiet eingeschlagen, sagte eine Polizeisprecherin. Eine weitere Rakete sei südlich von Ashkelon eingeschlagen. Ein Militärsprecher berichtete von einer vierten Rakete nahe Ashkelon. Verletzt wurde niemand. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich zwei Palästinensergruppen, die dem Waffenstillstand nicht beigetreten waren, zu den Anschlägen: Die Ali-Mustafa-Brigaden der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) und die von den Palästinensischen Volkswiderstandskomitees abgespaltenen Al-Nasser-Brigaden. Die im Gazastreifen regierende radikalislamische Hamas hatte am Sonntag einen Waffenstillstand verkündet. Am Montag hatten die Palästinensischen Volkswiderstandskomitees nach fünftägigen Auseinandersetzungen erklärt, diesen "vorübergehend" einhalten zu wollen.

Die Konflikt im Gazastreifen war nach Terroranschlägen in Israel, bei dem minstestens sieben Israelis getötet wurden, in der vergangenen Woche erneut eskaliert.

tmm/AFP AFP

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