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TV-Duell vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich: Vive le favori!

Das TV-Duell galt als letzte Hürde für Herausforderer François Hollande. Am Tag danach sind sich die Analysten einig: Er hat sie gemeistert. Amtsinhaber Sarkozy geht langsam die Luft aus.

Vor der Stichwahl in Frankreich hat Präsident Nicolas Sarkozy im großen TV-Duell den in Umfragen führenden Sozialisten François Hollande nach Einschätzung der Medien nicht in Bedrängnis gebracht. "Hollande bleibt Favorit nach der Debatte", urteilte die Zeitung "Le Monde" am Donnerstag. In den französischen Medien herrschte der Tenor vor, dass Sarkozy seinen Herausforderer bei der äußerst aggressiv geführten Fernsehdebatte nicht in die Ecke drängen konnte.

Der im Popularitätstief steckende Sarkozy hatte am Mittwochabend versucht, seinen Kontrahenten zu provozieren und bloßzustellen, um Wechselwähler auf seine Seite zu ziehen. Fast jeder dritte Franzose verfolgte das einzige TV-Duell der beiden Kontrahenten. Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt am Sonntag warf der Amtsinhaber dem Bewerber Hollande vor, keine Konzepte für die notwendige Sparpolitik vorweisen zu können und von Europa-Politik keine Ahnung zu haben. Hollande konterte mit Hinweisen auf die aus seiner Sicht miserable Regierungsbilanz Sarkozys und die hohen Arbeitslosenzahlen.

Im Stile von Louis de Funes

Der angespannt und erregt wirkende Sarkozy ging in dem dreistündigen Streitgespräch von Anfang an in die Offensive und warf Hollande vor, in der wirtschaftspolitischen Debatte mit falschen Zahlen zu operieren. "Monsieur Hollande, muss ich es hinnehmen, dass Sie so schamlos lügen", fragte Sarkozy seinen Gegenüber. "Im Moment habe ich nichts gesagt, das diesen Ausdruck rechtfertigen könnte", gab Hollande zurück. Sarkozy: "Das ist eine Lüge". Hollande: "Was für eine Lüge?" Sarkozy: "Es ist eine Lüge". Hollande: "Was für eine Lüge? Was für eine?" Sarkozy: "Es ist eine Lüge." Der Disput war nur einer von mehreren Zusammenstößen, die sich zumeist auf ähnlichem Niveau abspielten.

Meinungsforscher hatten Hollande am Mittwoch vor dem TV-Duell bei 53,5 bis 54 Prozent gesehen, Sarkozy bei nur 46 bis 46,5 Prozent. Etliche Wähler hatten sich aber noch als unentschlossen bezeichnet.

Hollande ist zufrieden mit seiner Leistung

Die rechtsextreme Populistin Marine Le Pen sieht Sarkozy bereits als gescheitert an. "Er hat die Wahl schon seit langem verloren", erklärte sie in einem Interview des TV-Nachrichtensenders BFM, und sagte einen Zerfall von dessen UMP-Partei voraus.

Le Pen hatte in der ersten Wahlrunde als drittstärkster Bewerber knapp 18 Prozent der Stimmen erhalten. Ihre Anhänger könnten für Sarkozy eine wichtige Rolle spielen. Er hatte sie im TV-Duell explizit angesprochen und um Unterstützung geworben. Le Pen betonte am Donnerstag im TV-Nachrichtensender BFM, Hollande habe mit seinem Auftreten überrascht und viele seiner Kritiker Lügen gestraft. "Er hat seine Rolle ausgefüllt", meinte sie.

Hollande zeigte sich am Donnerstag im Rundfunksender France Inter zufrieden mit seiner Leistung. Mit Blick auf die Stichwahl am Sonntag warnte er, dass es zu früh für Jubel sei. "Mir ist klar, dass noch nichts entschieden ist. Es gibt noch Unbekannte bei dieser Wahl", erklärte er vor laufenden Fernsehkameras.

Sarkozy hofft auf Last-Minute-Trendwende

Auch Sarkozy setzt auf eine Mobilisierung in letzter Minute und erwartet eine außergewöhnlich hohe Wahlbeteiligung. Im RTL-Interview erklärte er, der Wahlausgang dürfte extrem knapp ausfallen. "Ich denke, dass ich gewinnen kann. Aber wenn die Franzosen anders entscheiden, wird das dann (für mich) ein anderes Leben bedeuten."

Das TV-Duell verfolgten insgesamt 17,8 Millionen Franzosen. Der unter Berufung auf das Institut Médiamétrie vom TV-Nachrichtensender BFM verbreitete Wert liegt unter der Zuschauerzahl der TV-Debatte vor fünf Jahren. 2007 hatten 20,4 Zuschauer verfolgt, wie die damaligen Kandidaten Sarkozy und seine sozialistische Herausforderin Ségolène Royal stritten. Royal war Hollandes langjährige Lebensgefährtin. Gemeinsam haben sie vier Kinder.

kng/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(