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Nach Einigung im Atomstreit UN-Sicherheitsrat genehmigt Ende der Iran-Sanktionen


Nach Jahren der wirtschaftlichen Isolation hat der UN-Sicherheitsrat grünes Licht für die Aufhebung der Iran-Sanktionen gegeben. Doch vorher muss der Iran den Verpflichtungen aus der Atomvereinbarung nachkommen.

Der UN-Sicherheitsrat hat sich hinter das historische Atomabkommen mit dem Iran gestellt. Das mächtigste UN-Gremium nahm am Montag in New York einstimmig eine von den USA eingebrachte Resolution an, die den Weg für die geplante Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran ebnet. Der Iran hatte sich in dem vergangene Woche geschlossenen Abkommen zu weitreichenden Einschnitten bei der Urananreicherung verpflichtet und internationale Kontrollen seines Atomprogramms akzeptiert.

Der Iran wird in der Resolution aufgefordert, das Abkommen "vollständig" und in dem vereinbarten Zeitplan umzusetzen. Im Gegenzug sieht der Text eine schrittweise Aufhebung der Sanktionen vor, wenn sich der Iran an seine Zusage hält. Die neue Resolution ersetzt die sieben Resolutionen, mit denen der Sicherheitsrat Teheran seit dem Jahr 2006 wegen seines Atomprogramms bestraft hatte.

Mit der Verabschiedung durch den Sicherheitsrat war gerechnet worden, weil alle fünf UN-Vetomächte an den Verhandlungen mit dem Iran beteiligt waren. Auch Deutschland saß mit am Verhandlungstisch. Das Abkommen soll verhindern, dass der Iran eine Atombombe entwickelt. Der UN-Sicherheitsrat beauftragte die Internationale Atomenergiebehörde mit der Überwachung der Umsetzung.

amt AFP

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