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US-Präsidentschaftswahl 2012 Das sind Obamas erste Konkurrenten

Wer tritt im kommenden Jahr gegen US-Präsident Barack Obama an? In einer ersten großen Fernsehdebatte haben sich nun sieben Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner in Stellung gebracht. Für eine Überraschung sorgte Michelle Bachmann, die einzige Frau in der Diskussionsrunde. Die Kongressabgeordnete verkündete zu Beginn der Show am Montagabend kurzer Hand ihre Bewerbung. Wie die Ex-Gouverneurin von Alaska Sarah Palin gilt sie als Aushängeschild der einflussreichen konservativen Tea Party Bewegung. O-Ton Bachmann: "Die Tea Party setzt sich zusammen aus enttäuschten Demokraten, aus Menschen, die bisher unpolitisch waren, aus Freiheitsliebenden und Republikanern, es ist eine große Bandbreite an Amerikanern, die hier zusammen kommt. Deswegen hat die Linke wohl auch solche Angst davor, denn es handelt sich hier um Menschen, die ihr Land wieder haben wollen." Palin selbst hat ihren Hut zwar noch nicht offiziell in den Ring geworfen, Experten rechnen aber fest damit. Sie liegt in Umfragen auf Platz Zwei der möglichen Obama-Herausforder. Auf Platz Eins liegt derzeit dieser Mann: Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, und Multimillionär Mitt Romney. Sein Hauptgegner ist klar: O-Ton Romney: "Dieser Präsident hat versagt gerade als die Amerikaner darauf gehofft haben, dass er neue Jobs schafft und die Wirtschaft wieder in Gang bringt." Kritik an Obamas Wirtschaftspolitik und seiner umstrittenen Gesundheitsreform, darauf konzentrierten sich in der Debatte die meisten Beiträge. Seitenhiebe auf die innerparteilichen Konkurrenten blieben dagegen weitestgehend aus. Daran hielt sich auch der Ex-Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty, der Tage zuvor gegen Romneys Gesundheitspolitik gestichelt hatte, so wie der ehemalige Senator Rick Santorum, der ebenso im Rennen ist wie der frühere Präsident des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich. Die Diskussionsrunde fand in Manchester in New Hampshire statt. Der Bundesstaat spielt eine wichtige Rolle bei den Vorwahlen. In den Reihen der Republikaner wird das bisherige Bewerberfeld als schwach kritisiert. Obama liegt in Umfragen vor jedem der republikanischen Kandidaten. Allerdings hat sich sein Vorsprung in den vergangenen Wochen angesichts der schlechten Wirtschaftslage verringert.
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2012 wählt Amerika seinen neuen Präsidenten. In einer ersten großen Fernsehdebatte haben sich in Manchester sieben Bewerber für die Kandidatur der Republikaner in Stellung gebracht. Für die größte Überraschung sorgte die einzige Frau in der Diskussionsrunde.

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