Trump und die Kandidatur Keiner "gefährlicher als Trump", sagt der Ex-Republikaner Bill Kristol: "Wir haben raue Jahre vor uns"

Bill Kristol Porträt
Bill Kristol, 69, gilt als Kenner der Republikanischen Partei. Er arbeitete unter George Bush Sr. im Weißen Haus und war einer der führenden Köpfe der Neokonservativen, die lange Amerikas Politik prägten. Vor Donald Trump warnte Kristol von Anfang an und überwarf sich deshalb mit seiner Partei. Er ist einer der Köpfe der "Never Trump Republicans"
© T.J. Kirkpatrick
Kaum einer kennt die republikanische Partei und die USA so gut wie Bill Kristol. Vor Donald Trump warnte er von Anfang an, doch seine ehemaligen Parteifreunde kapitulierten – mehrfach. Im stern-Gespräch spricht Kristol über den Putschversuch am 6. Januar und die Zerrissenheit der Republikaner.

Mister Kristol, die Frage stellt sich nicht nur Amerika: Glauben Sie, dass Trump kandidieren wird?
Ja, wird er.

Was heißt das für das Land?
Es könnte fürs Erste sogar gesund sein. Er wird Fragen beantworten müssen, zur Ukraine, zu einzelnen Gesetzen. Bei den letzten Vorwahlen, 2016, erhielt er gar nicht so viele Stimmen – in gewisser Hinsicht ist es vielleicht besser, ihn im Rennen zu haben. Er wird rausgehen müssen und sich beweisen.

Wird er die Vorwahlen gewinnen und als Kandidat nominiert werden?
Die Anhörungen zum 6. Januar …


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