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Vereinigte Staaten vor der Pleite Das US-Schuldengebirge in 100-Dollar-Scheinen

Verbindlichkeiten in Höhe von 16,7 Billionen US-Dollar drücken die USA. Bald müssen es mehr werden, sonst droht die Pleite. Eine Grafik zeigt, wie diese Summe gestückelt in 100-Dollar-Noten aussähe.

Wie viele Verbindlichkeiten sollen es denn sein? 14 Billionen? 16,3 Billionen, 16,7 Billionen? Während die USA lauthals über den sogenannten Shutdown lamentieren, der Schließung aller verzichtbaren Regierungsbehörden, nähert sich das Land wieder einmal dem Erreichen der Schuldenobergrenze. Sollten sich die Demokraten um Präsident Barack Obama und die oppositionellen Republikaner nicht bis Donnerstag, 17. Oktober in Sachen Etatplanungen einigen, dann wären die USA pleite.

Aktuell dürfen die US-Schulden die Marke von 16,7 Billionen Dollar nicht überschreiten. Eine Geldmenge, so gigantisch, dass sie sich wohl kaum jemand vorstellen kann. Der Designer Oto Godfrey hat deshalb schon vor einigen Jahren ein Projekt begonnen, die US-Schuldenmisere so anschaulich wie möglich zu illustrieren: Anhand von 100-Dollar-Noten, die er fein säuberlich in Bündel verpackt, die Bündel auf Paletten hievt, und die Paletten solange über- und nebeneinander stapelt, bis die Gesamtsumme erreicht ist. Das ergibt dann das Geldgebirge, das selbst der Freiheitsstatue zu hoch ist. (Foto oben)

Allerdings ist das immer noch nicht die gesamte Summe aller Verbindlichkeiten, die die Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahrzehnten angehäuft haben. Denn Godfrey hat, obwohl er seine Illustrationen (auch zu anderen Themen wie der Fiskalklippe) regelmäßig pflegt, den Schuldenstand zur letzten Erhöhung der Schuldengrenze aktualisiert, die damals noch bei 16,394 Billionen US-Dollar lag. Zum aktuellen Deckel fehlen also noch grob 400 Milliarden - oder in seinen Bildern ausgedrückt:

#link;//www.youtube.com/embed/iTBODoBaCns?feature=player_embedded;Hier gibt es die Illustration noch einmal als animierten Film#

nik

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