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Währung in Turbulenzen: Schäuble warnt vor Katastrophe bei Euro-Aus

Ein Krisenszenario aus dem Finanzministerium sagt ein wirtschaftliches Desaster voraus, falls die Währungsunion auseinanderbricht. Die deutsche Arbeitslosigkeit würde dramatisch steigen.

Das Finanzministerium erwartet katastrophale Folgen für die deutsche Wirtschaft bei einem Auseinanderbrechen der Eurozone. Der Wachstumseinbruch würde im ersten Jahr nach der Rückkehr zur Mark bis zu zehn Prozent betragen, zitierte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" aus einem Szenario aus dem Haus von Minister Wolfgang Schäuble (CDU). Demzufolge würde die Arbeitslosigkeit auf mehr als fünf Millionen Betroffene steigen, also über zwei Millionen mehr als heute.

Die Bundesrepublik kam bisher verhältnismäßig gut durch die Eurokrise. Ungeachtet der Turbulenzen an den Börsen als Folge der Rettungsmaßnahmen - Milliardenkredite und -garantien gepaart mit erheblichen Sparauflagen für Euroländer in finanzieller Not- wuchs die deutsche Wirtschaft. Im Mai waren 2,85 Millionen Menschen ohne Job. Die Arbeitslosenquote sank mit 6,7 Prozent auf den niedrigsten Mai-Stand seit 1992. Das Finanzministerium wollte sich nicht konkret zu dem Bericht des "Spiegel" äußern.

"Das kann, darf und wird nicht sein"

Schäuble erwartet nach eigenen Angaben kein Auseinanderbrechen des gemeinsamen Währungsraums der Europäer. Falls es doch dazu käme, bestehe die Gefahr, dass Vieles infrage gestellt werde, vom EU-Binnenmarkt bis zur Reisefreiheit. Ein Ende der Europäischen Union in einer Zeit, in der die Welt enger zusammenrücke, wäre absurd: "Das kann, darf und wird nicht sein." Schäuble sprach sich für eine gemeinsame Haushaltspolitik und einen EU-Finanzminister aus. Außerdem plädierte er für eine Bankenunion mit gemeinsamer Aufsicht über die größten Institute. Bei der Reform der EU-Institutionen würde er neben dem vom Volk gewählten Präsidenten eine Stärkung des EU-Parlaments und eine zweite Kammer mit Vertretern der Nationalstaaten befürworten.

Auf dem Ende Juni anstehenden EU-Gipfel wollen EU-Ratspräsident Hermann Van Rompuy, Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker, Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, ihr Konzept für eine integrierte Finanz- und Wirtschaftspolitik präsentieren. Sie zielen auf vier Bereiche: eine Bankenunion mit gemeinsamer Aufsicht und Einlagensicherung, direkte Kompetenzen des Eurorettungsschirms ESM bei der Bankenrettung, ein gemeinsames Altschuldenmanagement und eine Finanztransaktionssteuer.

Euroretter wollen keinen Aufschub für Griechenland

Zentraler Bestandteil des Gipfels wird auch Griechenland sein. Die neue Regierung in Athen will mit Steuersenkungen und Hilfen für Arme und Arbeitslose die Folgen des Sparprogramms abmildern, zu dem sich das Land im Gegenzug für ein zweites Hilfspaket von 130 Milliarden Euro verpflichtet hatte. Der Plan der Drei-Parteienkoalition sieht außerdem einen Stopp von Entlassungen im öffentlichen Dienst und zwei Jahre mehr Zeit für Reformen vor. Diverse Europartnerstaaten sind strikt dagegen, die Sparvorgaben zu lockern.

Finanzminister Schäuble ermahnte Athen, die vereinbarten Spar- und Reformmaßnahmen schnell umzusetzen. Er sagte der "Bild am Sonntag", wichtigste Aufgabe der Regierung von Ministerpräsident Antonis Samaras müsse sein, "schnell, umgehend und ohne zu zögern das vereinbarte Programm umzusetzen anstatt schon wieder zu fragen, was denn die anderen noch mehr tun könnten".

Van Rompuy sagte der "Welt am Sonntag", zusätzliche Zeit bei der Umsetzung des Programms würde auch größere Anstrengungen der anderen Euroländer bedeuten. Wenn die Ziele verschoben würden, brauche das Land mehr Kredite. Das schaffe für einige Länder Probleme. CSU-Chef Horst Seehofer sagte der "Bild am Sonntag", die deutsche Leistungsfähigkeit dürfe nicht überdehnt werden: "Der Helfer darf nicht selbst zum Opfer werden."

tsm
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?