Wahl in Dänemark Die Regierungschefin hat gewonnen. Alle Augen richteten sich aber auf den Ex-Ministerpräsidenten

Lars Løkke Rasmussen von den Moderaten
Lars Løkke Rasmussen von den Moderaten
© Claus Bech / Ritzau Scanpix / AFP
Die Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sind stärkste Kraft bei der Wahl in Dänemark geworden. Sie könnte wieder regieren. Doch am meisten Beachtung fand Ex-Regierungschef Lars Løkke Rasmussen. Er könnte noch eine wichtige Rolle spielen. 

Das war mal eine andere Wahl in Dänemark! Es war ein denkbar enges Rennen bis zum Schluss. Ein Foto-Finish-Finale zum Fingernägelbeißen.

Normalerweise wird bei den Parlamentswahlen bei Deutschlands nördlichem Nachbar immer zwischen zwei Blöcken entschieden: rot und blau. Wer mindestens 90 Mandate erringen kann – in Dänemark sagt man dazu "bis 90 zählen" –, der hat die besten Chancen, Regierungschef oder Regierungschefin zu werden.

Dieses Mal war es ein wenig anders. Denn sowohl der rote, linksgerichtete als auch der blaue, bürgerliche Block konnten nicht auf die 90 kommen. Am Ende sind die nordatlantischen Mandate das entscheidende Zünglein an der Waage. 

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