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ARD-"Deutschlandtrend" Union legt in Wählergunst zu – FDP fällt auf Fünf-Prozent-Hürde

Friedrich Merz, CDU-Parteichef und Fraktionsvorsitzender der Union
Friedrich Merz, CDU-Parteichef und Fraktionsvorsitzender der Union
© Michael Kappeler / DPA
Verlust bei den Ampel-Parteien, Zuwachs bei der Union: Im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" legt die Opposition auf Kosten der Koalition zu. 

Die Union hat in der Gunst der Wähler nach dem ARD-"Deutschlandtrend" zuletzt wieder zugelegt. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU aktuell auf 30 Prozent, wie die am Donnerstag veröffentlichte Erhebung des Instituts infratest dimap ergab. Dies sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Alle drei Parteien der Ampel-Koalition verlieren dagegen einen Prozentpunkt.

Die Kanzler-Partei SPD steht damit im "Deutschlandtrend" derzeit wie die Grünen bei 18 Prozent, die FDP bei fünf Prozent. Einen Prozentpunkt zulegen konnte die AfD (15 Prozent), die Linke blieb unverändert bei fünf Prozent. Auf alle weiteren Parteien entfallen neun Prozent.

Umfrage: Ampel-Koalition legt im Ansehen leicht zu 

Trotz der sinkenden Werte für die einzelnen Koalitionsparteien sei das Ansehen der Bundesregierung aber erstmals seit Juli wieder leicht angestiegen, berichtete die ARD. Sie bleibe aber ein Jahr nach Amtsantritt auf geringem Niveau. Aktuell sind demnach drei von zehn Wahlberechtigten (30 Prozent) mit der Arbeit von SPD, Grünen und FDP zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden (plus zwei Punkte). 68 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden (minus ein Punkt). 

Dass eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung die anstehenden Aufgaben und Probleme in Deutschland besser lösen könnte, finden derweil 17 Prozent der Befragten. 24 Prozent geben an, dass eine Unions-geführte Regierung die Aufgaben und Probleme schlechter lösen würde. Eine knappe Mehrheit von 52 Prozent findet, dass eine CDU/CSU-geführte Bundesregierung das ähnlich gut beziehungsweise schlecht tun würde.

Für die repräsentative Erhebung befragte infratest dimap 1318 Wahlberechtigte von Montag bis Mittwoch dieser Woche. Die mögliche Fehlerquote liegt bei zwei bis drei Prozent.

fs AFP

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