Bankenrettungsschirm Es geht um 2,3 Milliarden Euro: Die wollen deutsche Banken zurück haben. Gerhard Schick will das verhindern

Die Bankensykline in Frankfurt im Abendlicht
Wohin mit 2,3 Milliarden? Ein deutscher Rettungsfond soll aufgelöst werden, da das Geld nicht mehr gebraucht wird. Die Kreditinstitute hätten ihre Anteile gerne zurück, obwohl sie selbst noch offene Schulden aus den Bankenrettungen haben
© Florian Gaul/ / Picture Alliance
Der deutsche Banken-Rettungstopf soll aufgelöst werden. Die Kreditinstitute hätten das eingezahlte Geld gern zurück. Ein früherer Grünen-Abgeordneter will das verhindern.

Die Hebebühne im Hintergrund war so nicht vorgesehen. Aber Gerhard Schick lässt sich nicht beirren. Der frühere Bundestagsabgeordnete hat sich an diesem Dienstagmorgen mit einer Handvoll Mitstreiter vor dem Finanzministerium aufgestellt. Sie tragen blaue Westen, haben Plakate dabei, einer hat sich eine Christian-Lindner-Maske vors Gesicht geschnallt. 
 
Dass hinter ihnen auf der Hebebühne gerade für den "Tag der offenen Tür" des Ministeriums plakatiert wird, stört zwar die schöne Fotooptik der Protestaktion – aber es unterstreicht Schicks Botschaft. "Tag der offenen Tür ist im Finanzministerium für die Banken-Chefs eigentlich immer", sagt er. "Das ist der Anlass unserer Aktion heute."


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