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CDU-Bundesparteitag Zeichen an Flüchtlinge: CDU will Nationalhymne im Grundgesetz verankern


So manchen wird das überraschen: Im Gegensatz zur Flagge ist unsere Nationalhymne bisher nicht im Grundgesetz verankert. Das will die CDU ändern - auch als Zeichen an die Flüchtlinge in Deutschland.

Die CDU hat sich auf ihrem Parteitag in Karlsruhe dafür ausgesprochen, die Nationalhymne ins Grundgesetz aufzunehmen. Die Delegierten stimmten am Dienstag für einen entsprechenden Antrag der Jungen Union.

"Das ist ein Symbol, keine Frage", sagte der JU-Vorsitzende Paul Ziemiak. "Gerade jetzt, wo so viele Menschen zu uns kommen, sollten wir ein Zeichen setzen, dass unsere Nationalhymne das ausdrückt, was wir fühlen."

Flagge steht schon drin

Dem Beschluss zufolge soll Artikel 22 des Grundgesetzes um folgenden Passus ergänzt werden: "Die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland ist die dritte Strophe des Liedes der Deutschen mit dem Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und der Melodie von Joseph Haydn."

Bisher besteht Artikel 22 GG nur aus einem einzigen Satz: "Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold."

dho/DPA

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