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Christoph Bergner und die Playboy-Bunnys: CDU-Politiker schaut Nacktbilder im Bundestag

Peinlicher Moment im Bundestag: Der CDU-Abgeordnete Christoph Bergner schenkte einer Debatte zur Syrien-Krise keine Aufmerksamkeit, sondern widmete sich Nacktbildern - und wurde erwischt.

Der CDU-Politiker Christoph Bergner ließ sich im Bundestag von Nackbildern ablenken

Der CDU-Politiker Christoph Bergner ließ sich im Bundestag von Nackbildern ablenken

Politikverdrossenheit betrifft nicht nur Wähler, selbst Politiker scheinen hin und wieder kein Interesse an ihren eigentlichen Aufgaben zu haben. Den Eindruck hat am vergangenen Donnerstag zumindest der CDU-Abgeordnete Christoph Bergner erweckt. Während einer Bundestagsdebatte über die Krise in Syrien und im Irak soll der frühere Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt auf seinem Smartphone Nacktbilder von Playboy-Bunnys betrachtet haben, berichtet die "Bild".

Bergner ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, verheiratet und hat drei Kinder. In der laufenden Wahlperiode arbeitet er im Auswärtigen Ausschuss sowie im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union mit.

Zudem ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien sowie Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Ob sein öffentlicher Nacktbild-Konsum im Bundestag Folgen haben könnte, scheint zumindest er falsch eingeschätzt zu haben.

Bergner: "Ich kann mich da nicht erinnern"

Auf die Bilder angesprochen, versuchte Bergner sich zunächst herauszureden. "Ich kann mich da nicht erinnern. Wenn ja, habe ich das ohne irgendeine Aufmerksamkeit getan." Später relativierte der CDU-Mann. Er sei wohl zufällig über Google auf die Fotos gestoßen.

Vielleicht hätte Bergner nicht auf seiner Internetseite zu mehr Aufmerksamkeit aufrufen sollen. Dort schreibt er: "Begleiten Sie meine Arbeit mit wachem Auge und kritischem Blick." Genau das ist jetzt geschehen.

mka