Chronologie Anschläge in Hamburg


Seit 2004 haben linksautonome Täter eine ganze Reihe von Brand- und Farbanschlägen auf Autos und Häuser von prominenten Managern und Politikern in Hamburg verübt. In Bekennerschreiben begründeten sie ihre Taten mit Kritik an der Globalisierung.

Die Polizei geht von einem Zusammenhang mit dem bevorstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm aus. Täter wurden bisher nicht ermittelt. Eine Chronologie ausgewählter Ereignisse:

April 2004: Das Haus von Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) wird mit Farbe beschmiert, ein Auto beschädigt.

Juli 2005: Im Kreis Harburg brennt der Wagen des Vorstandschefs der Norddeutschen Affinerie ab.

April 2006: Im Kreis Stormarn setzen unbekannte Täter den Wagen des Leiters des Hamburger Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI) Thomas Straubhaar in Brand. Sein Haus wird durch Stein- und Farbbeutelwürfe beschädigt.

Dezember 2006: Vor dem Haus von Bundesfinanz-Staatssekretär Thomas Mirow (SPD) geht ein Wagen der Familie in Flammen auf.

Januar 2007: Der Dienstwagen eines Hamburger Werftmanagers im Stadtteil Groß Flottbek brennt ab. Das Haus eines anderen Managers wird mit Farbbeuteln beworfen.

April 2007: In Hamburg-Neumühlen setzen Unbekannte mehrere Reifen vor den Büros von Reedereien in Brand. Sie werfen zahlreiche Scheiben ein.

14. Mai 2007: Ein Luxushotel in Hamburg Blankenese wird mit Farbbeuteln beworfen, Scheiben werden eingeschlagen.

18. Mai 2007: Das Haus der Chefs der Lufthansa-Technik wird mit Farbbeuteln und Steinen beworfen.

22. Mai 2007: Vor dem Haus des "Bild"-Chefredakteurs Kai Diekmann wird ein Privatwagen der Familie in Brand gesetzt.


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