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DGB-Spitze: Engelen-Kefer verliert Kampfabstimmung

Sie hat alles gegeben - und verloren. Ursula-Engelen Kefer ist in der Kampfabstimmung um den Job der DGB-Vizechefin unterlegen. Ihre Weigerung, sich dem Willen der Gewerkschafts-Bosse zu beugen, hat DGB-Chef Sommer schwer geschadet.

Sie hat es nicht geschafft. Auf dem DGB-Kongress in Berlin hat Ursula Engelen-Kefer die Kampfabstimmung gegen Ingrid Sehrbrock um einen Stellvertreterposten verloren. Auf Engelen-Kefer entfielen 43,2 Prozent der Stimmen, auf Sehrbrock 56,8 Prozent. Sie hoffe, dass die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im DGB weiter durchsetzungsstark vertreten werde, sagte Engelen-Kefer nach der Wahl. Zuletzt hatte es 1952 eine Kampfabstimmung über den DGB-Vizevorsitz gegeben.

Die Sensation bleibt aus

Damit hat Engelen-Kefer auch die Machtprobe mit DGB-Chef Michael Sommer und den Chefs der acht Einzelgewerkschaften verloren. Diese hatten sich einstimmig für die CDU-Bildungspolitikerin Sehrbrock ausgesprochen, um auch der politischen Realität der großen Koalition Tribut zu zollen. Engelen-Kefer, die auch im Vorstand der SPD sitzt, hatte sich bis zuletzt gegen diese Ausbootung gesträubt und am Dienstagmorgen ihre Kampfkandidatur bekannt gegeben. Zwar ist die Sensation auf dem DGB-Kongress ausgeblieben, für Sommer ist Engelen-Kefers relativ gutes Ergebnis dennoch eine schwere Belastung. Er selbst hatte zudem bei seiner eigenen Wahl am frühen Vormittag mit einem verhältnismäßig schlechten Ergebnis von 78 Prozent Zustimmung einen Dämpfer erhalten. Er ist für vier Jahre gewählt.

"Deshalb sage ich ja"

Der Wahl vorausgegangen war eine Diskussion über Engelen-Kefers Alter. Die 62-Jährige, die seit 16 Jahren das Amt der DGB-Vize-Chefin bekleidet, dürfe nicht aus Altersgründen nicht antreten, hatten einige ihrer internen Gegner argumentiert. Schließlich können man schlecht eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 ablehnen, wenn man die eigenen Leute über die bisherige Grenze im Amt belasse, hieß es. Engelen-Kefer sagte am Dienstag vor der Abstimmung, das dies einer der schwersten Momente in ihrem Leben sei. Sie wolle in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik weiter die Interessen der Arbeitnehmer vertreten. "Deshalb sage ich ja. Ich werde mich der Wahl stellen." Sie fühle sich der Basis verpflichtet, sagte Engelen-Kefer. Die engagierte Sozialexpertin genießt an der Basis hohes Ansehen, während Sehrbrock als eher blass gilt.

Sehrbrock weitgehend unbekannt

Die acht Einzelgewerkschaften hatten im Januar ein Personalpaket für den geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB beschlossen, das kein Amt für Engelen-Kefer mehr vorsah. Als neue DGB-Vizechefin wurde dSehrbrock vorgeschlagen, die das einzige CDU-Mitglied in der fünfköpfigen geschäftsführenden DGB-Spitze ist. Die 57-Jährige ist auch stellvertretende Vorsitzende der CDU-Sozialausschüsse. In der Regel folgen die Delegierten den Vorschlägen der Gewerkschaftschefs.

Schröder nannte sie "Quengelen-Keifer"

Hinter den Kulissen war in den vergangenen Monaten ein Machtkampf entbrannt. Vor allem IG-Metall-Chef Jürgen Peters und der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hatten sich für ein Ausscheiden von Engelen-Kefer stark gemacht. Beide Gewerkschaften stellen zwei Drittel der knapp 400 Delegierten des Bundeskongresses. Bei Unterstützern von Engelen-Kefer war vor allem die Sorge laut geworden, bei einem Ausscheiden der 62-Jährigen würden die Gewerkschaften in der Sozialpolitik nicht mehr wahrgenommen. Ihren Kritikern gilt sie als Traditionalistin. Bundeskanzler Gerhard Schröder nannte sie einmal "Quengelen-Keifer". Engelen-Kefer wurde auf dem Kongress von einem IG-Metall-Delegierten zur Wiederwahl vorgeschlagen. Dies sei "ein Stück weit Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit", sagte der Metaller.

Güss mit Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(