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Eurokrise 2012: Rettet endlich Griechenland!

Wieder zimmern die Europartner einem Formelkompromiss. Dabei wäre eine beherzte Aktion das einzig richtige Signal gewesen. Dann wüssten die Steuerzahler wenigstens: Wir zahlen für die Demokratie.

Ein Kommentar Von Andreas Albes

Und wieder ist Griechenland ein bisschen gerettet. Was für ein Gezerre! Dabei weiß doch jeder, dass es mit den 44 Milliarden Euro, die Athen nun versprochen wurden, längst nicht getan ist. Da kann Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) noch so erleichtert verkünden, es sei kein Schuldenschnitt vereinbart worden. Früher oder später kommt er doch. Und dann zahlen die europäischen Steuerzahler. Die Frage ist nur, wann man ihnen diese Nachricht zumutet. In Deutschland, das bislang rund 37 Milliarden Euro zu den Rettungspaketen beigesteuert hat, wohl nicht vor der Bundestagswahl.

Athen muss seine Verwaltung reformieren

So geht weiter Zeit verloren. Griechenland rutscht noch tiefer in die Rezession, die gesellschaftliche Krise verschärft sich. Mehr Firmenpleiten, wachsende Arbeitslosigkeit, zunehmender Rechtsextremismus, steigende Selbstmordrate. Statt ultimativ immer drastischere Sparmaßnahmen zu fordern, sollten die internationalen Geldgeber die Regierung in Athen endlich zwingen, ihre Verwaltung zu reformieren. Und vor allem: Eine gerechte Steuergesetzgebung einzuführen, die nicht nur Rentner und Lohnempfänger abkassiert. Im Gegenzug könnten die Gläubiger Schulden erlassen und einen Marschall-Plan entwerfen, damit die Wirtschaft endlich wieder in Gang kommt.

Ein Scheitern des Euros ist keine Option

Ja, das wird teuer. Aber Griechenland muss gerettet werden. Koste es so viele Euro, wie es wolle. Denn es geht nicht nur um die Griechen. Es geht auch um den Kampf zweier Gesellschaftsmodelle. Demokratie gegen Autokratie. In der Wirtschaftssupermacht China und im Rohstoffreich Russland wird sehr genau wahrgenommen, welches Trauerspiel die westliche Welt mit all ihren demokratischen Traditionen derzeit abliefert. Die USA sind nach einer absurden Wahlschlacht vor allem mit sich selbst beschäftigt. Und in der EU ist man nicht nicht mal in der Lage, ein Elf-Millionen-Völkchen vor dem Bankrott zu bewahren. Man stelle sich mal vor, an Griechenland würde der Euro scheitern und womöglich die EU zerbrechen. Es wäre eine katastrophale Botschaft für die Welt.

Alle sind inzwischen klüger und wissen, dass man die Griechen nie so schnell in die Eurozone hätte aufnehmen dürfen. Aber nun sind sie drin, als schwarzes Schaf und Sorgenkind. Da wäre eine beherzte Rettungsaktion ein großartiges Signal. Und die Steuerzahler wüssten wenigstens: Wir haben für die Demokratie gezahlt. Das ist es Wert!

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?