Der Ton wird wieder rauer. Man merkte das zuletzt in Upahl, einer kleinen Gemeinde in Mecklenburg Vorpommern, wo Anwohner Proteste organisieren und den Bau von Flüchtlingsheimen verhindern. Oder im fränkischen Miltenberg, wo ein grüner Landrat Brandbriefe nach Berlin schickt: Wir schaffen das nicht, wir können nicht mehr, es sind einfach zu viele.
1,3 Millionen Geflüchtete kamen allein 2022 in Deutschland an, mehr als doppelt so viele wie noch 2015 und 2016. 1.045.000 von ihnen sind Ukrainerinnen und Ukrainer. Verantwortlich für diese Menschen sind die Städte und Gemeinden. Sie müssen Unterkünfte finden und Betten verteilen, Platz schaffen in den Kindergärten und Schulen. Und gelangen dabei zunehmend an ihre Grenzen.