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Forsa-Umfrage Deutsche meinen: Steinmeier for Bundespräsident!

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, links im Bild, lächelt. Rechts: Bundespräsident Joachim Gauck
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (l.) wäre die erste Wahl der Deutschen, sollte Joachim Gauck keine weitere Amtszeit als Bundespräsident anstreben
© DDP Images, Steinmeier: Axel Schmidt/DDP IMages
Falls Joachim Gauck für keine zweite Amtszeit als Bundespräsident zur Verfügung steht, haben die Deutschen laut einer Forsa-Umfrage für den stern einen klaren Favoriten: Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Sollte Joachim Gauck aus Altersgründen für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident nicht mehr zur Verfügung stehen, haben die Deutschen einen klaren Favoriten für die Gauck-Nachfolge: Frank-Walter Steinmeier (SPD). Das ermittelte das Forsa-Institut im Auftrag des stern. 37 Prozent halten den amtierenden Außenminister für den geeignetsten Kandidaten für das höchste Amt im Staate.

Als Nachfolger für Joachim Gauck wenig beliebt: Wolfgang Schäuble

Abgeschlagen zwei Kandidaten aus der CDU, die schon einmal als Staatsoberhaupt im Gespräch waren: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (20 Prozent) und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (10 Prozent). Eine Kandidatur der grünen Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt bekommt von den Bundesbürgern mit 9 Prozent die geringste Unterstützung.

Forsa-Umfrage: Deutsche meinen: Steinmeier for Bundespräsident!
© Grafik: stern / Daten: Forsa

Eine breite Mehrheit von 65 Prozent – darunter aber nur 47 Prozent der Ostdeutschen – fände es gut, wenn sich der gebürtige Rostocker Joachim Gauck im Februar 2017 erneut zur Wahl stellen würde. 24 Prozent – darunter 56 Prozent der AfD-Anhänger – könnten darauf verzichten.

Mit 59 Prozent lehnen die Deutschen mehrheitlich eine Altersgrenze für das Amt des Bundespräsidenten ab. 39 Prozent sprechen sich dafür aus – die meisten davon (43 Prozent) meinen, dass ein Kandidat zum Zeitpunkt der Wahl nicht älter als 60 Jahre sein sollte. 

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 14. und 15. April 2016 im Auftrag des Magazins stern 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

wm/anb

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