Parteinachwuchs Johannes Winkel führt nun die Junge Union – und schlägt neue Töne an

Johannes Winkel, der neue Vorsitzende der Jungen Union
Johannes Winkel (r.), der neue Vorsitzende der Jungen Union, und CDU-Parteichef Friedrich Merz
© Boris Roessler / DPA
Die Junge Union hat einen neuen Vorsitzenden gewählt: Auf Tilman Kuban folgt Johannes Winkel. Der neue Chef wünscht sich mehr inhaltliche Impulse vom Parteinachwuchs. Wenn das denn so einfach wäre.

Das Ergebnis war kaum verkündet, da knallt rechts im Saal die Konfetti-Kanone. Die NRW-Kurve beim Deutschlandtag der Jungen Union feiert den neuen Vorsitzenden, ihren Vorsitzenden. Johannes Winkel, 31 Jahre alt, Jurist aus Südwestfalen, gewählt mit 86 Prozent.

Ein ordentliches Ergebnis, keine Frage, wenn auch ohne Gegenkandidaten. Und doch wollen Knall und Schnipsel-Regen nicht so richtig zum Ton passen, den der neue Chef der größten politischen Jugendorganisation Deutschlands kurz vorher angeschlagen hat. Klar, bei der Jungen Union gehört zur Politik immer die Party. Zum Deutschlandtag das frühe Bier. Und zur Kritik an SPD und Grünen ein bisschen Krawall.  

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