HOME

Kampf gegen Angriffe: Marine rettet Kreuzfahrtschiff vor Piraten

Die Fregatte "Mecklenburg Vorpommern" hat wieder ein Schiff vor dem Angriff von Piraten geschützt. Diesmal war es das Kreuzfahrtschiff "MS Astor". Die deutsche Fregatte vertrieb die Piraten mit Warnschüssen aus Maschinengewehren. Nach Informationen von stern.de soll sie künftig auch Boote versenken dürfen.

Die deutsche Fregatte "Mecklenburg Vorpommern" hat das Kreuzfahrtschiff "MS Astor" im Golf von Aden vor einem Angriff durch Piraten beschützt. Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr stern.de bestätigte, ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Freitag.

Zwei Speed-Boote haben sich demnach der "MS Astor" mit hoher Geschwindigkeit genähert. Die "Mecklenburg Vorpommern" habe sich dann zwischen die Boote und die "MS Astor" geschoben und Warnschüsse abgegeben. "Alles hat im Rahmen der Nothilfe stattgefunden", sagte der Sprecher.

Widersprüchliche Angaben

Die 492 Gäste an Bord des Luxusliners, der auf der Fahrt von Sharm-El-Sheikh in Ägypten nach Dubai war, haben die Bedrohung jedoch offenbar gar nicht wahrgenommen. John Will, Sprecher des Reiseveranstalters Transocean Tours, erklärt: "Am Vormittag des 28. November waren in cirka drei Meilen Entfernung zur "Astor" zwei kleinere Schiffe zu erkennen. Ob es sich dabei um Fischerboote oder Boote von Piraten handelte, ist nicht bekannt." Zwischen 11.10 Uhr und 11.20 Uhr habe sich die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" in etwa 2,5 Meilen zur "Astor" positioniert. John Will: "Die Besatzung der "Astor" kann nicht bestätigen, dass Schüsse gefallen sind. Auch die Passagiere haben ein Eingreifen der Fregatte nicht erkennen können. Sonst hätten sich seitdem sicherlich Passagiere hierzu in Deutschland gemeldet."

Laut Transocean Tours habe die "Astor" am Folgemorgen wie geplant nach Reiseende ihr nächstes Ziel, Salalah im Oman erreicht. Die Kreuzfahrtreise dauerte vom 22. November bis zum 3. Dezember, die Gäste seien inzwischen wieder zu Hause, sagte Will.

Der Verteidigungspolitische Sprecher der Union im Bundestag, Bernd Siebert, sieht in dem jüngsten Vorfall die Dringlichkeit eines härteren Vorgehens gegen die Piraten bestätigt: "Wir brauchen ein Mandat und ich bin sicher, dass der Bundestag dieses Mandat auch im Dezember erteilen wird", sagte er stern.de. Demnach würde die Fregatte "Karlsruhe" zusammen mit anderen Schiffen der EU entsandt, um im Golf von Aden Piraten zu bekämpfen. Insgesamt würden 1400 Soldaten eingesetzt, so Siebert.

Zudem soll die "Mecklenburg-Vorpommern", die derzeit noch im Rahmen der Mission "Enduring Freedom" den internationalen Terrorismus bekämpft, auch die Möglichkeit erhalten, Piraten effektiv zu bekämpfen. Derzeit darf sie nur im Rahmen des internationalen Seerechts Nothilfe leisten. "Sie soll schnell den Hut wechseln können", sagte Siebert mit Blick auf die derzeitige Mission. Sie solle "Piraten effektiv bekämpfen, bis hin zum Versenken von Booten".

Fregattenkapitän Kay-Achim Schönbach, der die "Mecklenburg-Vorpommern" befehligt, kann bislang nur sehr begrenzt auf Piratenangriffe reagieren. Im Gespräch mit stern.de sagt er: "Erhalten wir per Funk einen Notruf, ist das ein Fall von Nothilfe, der durch das internatinale Seerecht geregelt ist. Solange die Piraten noch im Begriff sind, ein Schiff zu entern, sind wir befugt, sie daran zu hindern, auch mit Warnschüssen. Gelingt es ihnen trotzdem, auf das bedrohte Schiff zu gelangen, oder sind sie bereits an Bord, dann sind uns die Hände gebunden, dürfen wir nicht mehr eingreifen. Das deckt unser Einsatzmandat nicht ab."

Glücksfall für die MS "Astor"

Dass die "Mecklenburg-Vorpommern" in unmittelbarer Nähe zum Kreuzfahrtschiff war, ist ein Glücksfall für die Passagiere der MS "Astor". Schönbach: "Bisher waren die Frachter, die um Hilfe ersucht haben, so weit entfernt, dass wir unsere Bordhubschrauber losschicken mussten." Bei einer Fluggeschwindigkeit von bis zu 240 km/h seien die Hubschrauber schneller vor Ort als die Fregatte. Schon beim Anflug würden die Piraten meistens Reißaus nehmen oder hätten sich bereits davon gemacht. Laut Schönbach ist das nicht verwunderlich. "Wir nutzen nämlich den internationalen Anruf- und Arbeitsfunkkanal 16 für eine einfache Taktik. Unseren Hubschraubereinsatz kündigen wir per Funk dem attackierten Schiff an. Das erfahren auf diese Weise auch die Seeräuber, die auf dem Kanal mithören können."

Marcus Gatzke/Manuela Pfohl
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(