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Krisensitzung: SPD-Präsidium stärkt Beck den Rücken

Das SPD-Präsidium hat nach den Worten des thüringischen Landeschefs Christoph Matschie dem Bundesvorsitzenden Kurt Beck den Rücken gestärkt. Matschie sagte nach Ende der gut zweistündigen Präsidiumssitzung, es habe keine Kritik an Beck gegeben.

Das SPD-Präsidium hat dem Parteivorsitzenden Kurt Beck den Rücken gestärkt. Der thüringische Landesparteichef Christoph Matschie sagte am Montag nach einer gut zweistündigen Präsidiumssitzung, es habe keine Kritik an Beck gegeben. Zudem bleibe es bei dem Beschluss der Spitzengremien, dass jeder Landesverband eigenständig über eine Zusammenarbeit mit den Linken entscheiden dürfe. "Es gab keine Kritik an Kurt Beck heute, sondern ihm ist der Rücken gestärkt worden", betonte Matschie. "Das war eine sehr offene und gute Debatte."

SPD-Präsidiumsmitglied Elke Ferner sagte, in der Sitzung sei über die Lage in Hessen nicht groß diskutiert worden. "Es ist natürlich jetzt Sache der Hessen, wie die das weiter angehen", betonte sie. Die nordrhein-westfälische Landeschefin Hannelore Kraft sprach von einer "ganz ruhigen, ganz sachlichen Diskussion". "Der Vorsitzende hat sich zurückgemeldet, Gott sei Dank", sagte sie. "Wir freuen uns, dass er wieder da ist." Die Bundespartei werde bei den bereits gefällten Beschlüssen zum Umgang mit der Linkspartei bleiben. Die Parteispitze hatte sich darauf festgelegt, den Landesverbänden die Entscheidung über den Umgang mit der Linkspartei zu überlassen.