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Montag frei: Linke fordert Ausgleich für Feiertage am Wochenende

Erst 2018 werden wieder alle datumsgebundenen gesetzlichen Feiertage auf einen Wochentag fallen. Damit Arbeitnehmer immer von ihnen profitieren können, fordert die Linke eine Regelung wie in Spanien.

Die Linkspartei fordert zusätzliche freie Tage für Arbeitnehmer für den Fall, dass bundesweite gesetzliche Feiertage auf ein Wochenende fallen. Geprüft werden solle, ob eine arbeitnehmerfreundliche Feiertagsregelung in Deutschland nach dem Vorbild anderer Länder eingeführt werden kann, sagte die Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linke-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, in Berlin.

In Belgien, Großbritannien oder Spanien würden feste Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, am Montag darauf nachgeholt. Auch in Australien profitieren Arbeitnehmer von dieser Regel. "Die gesetzlich geschützten Feiertage sollten eigenständige, arbeitsfreie Tage sein und nicht mit anderen arbeitsfreien Tagen verrechnet werden", sagte Zimmermann. Laut Bericht des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages im Auftrag der Linke-Abgeordneten, gibt es weltweit in mindestens 86 Ländern Kompensationsregelungen, wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fällt.

Feiertagsdurststrecke bis 2018

Die Bundesregierung sieht jedoch keinen Bedarf für eine Neuregelung. Dass Feiertage gelegentlich auf einen Sonntag fallen, liege in der Natur der Sache, heißt es in einer Regierungsantwort an die Abgeordnete. Zimmermann wiederum vermutet hinter dieser Haltung wirtschaftliche Interessen. Erst 2018 lägen wieder alle fünf Feiertage außerhalb der Wochenenden.

2015 fallen zwei bundesweite Feiertage auf Wochenenden: Der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) und der zweite Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) sind jeweils an einem Samstag. 2014 lagen alle fünf an ein bestimmtes Datum gebundenen, bundesweiten Feiertage außerhalb der Wochenenden.

ono/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.