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Schulaufgabe Zwölftklässler fragt nach kreativem EU-Werbeslogan – Sonneborn und Semsrott antworten

Die Schulaufgabe ist eindeutig: Erstelle einen positiven Werbeslogan für die Europäische Union, der Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren anspricht. Positiv, kreativ und chancenvermittelnd soll er sein. Ein gewitzter Zwölfklässler holt sich Hilfe in den sozialen Netzwerken. Wer könnte es besser wissen als die EU-Satire-Politiker Martin Sonneborn und Nico Semsrott?


@nicosemsrott @MartinSonneborn
Schulaufgabe, Klasse 12; "Erstellt einen Werbeslogan für die Europäische Union; Zielgruppe Jugendliche in DE, 16-21J, positiv, kreativ, chancenvermittelnd" eure Ratschläge?


Dieser Zwölftklässler wendet sich mit seiner Schulaufgabe via Twitter an die EU-Abgeordneten Martin Sonneborn und Nico Semsrott.


Sonneborn und Semsrott vertreten die Satirepartei „Die Partei“ im EU-Parlament.


Auf die Frage, welcher Werbeslogan Jugendliche in Deutschland am besten für die EU begeistern könnte, antworten die beiden gewohnt ironisch.


Tweet Nico Semsrott:
"Stillstand statt Rückschritt."


✅ im Vergleich positiv, weil Rückschritt schlechter ist.
✅ kreativ
✅ chancenvermittelnd, weil es vielen Leuten die Chance bietet, weiterzumachen wie bisher
✅ plus: ist bei den aktuellen politischen Verhältnissen trotzdem ambitioniert


Tweet Martin Sonneborn:
Gern: "Europa nicht den Leyen überlassen!"


Der Schüler ist offenbar zufrieden mit der Antwort der EU-Abgeordneten.


danke! wird so notiert ;)


Aber auch viele andere Twitternutzer melden sich mit einfallsreichen EU-Slogans zu Wort:


Tweet Finnegan Picknick:
"Für einen Malle-Urlaub ohne Grenzkontrollen!"


Tweet Max Mühlsein:
Gegen Drogenspürhunde zu Grenzkontrollen auf der Abifahrt.


Tweet Jaced Witold:
„Augen auf bei der sozialen Herkunftswahl.“ oder „Erbe reich.“


Ob der Zwölftklässler seine Lehrer mit den zynischen Slogans überzeugen konnte?


Da gilt wohl: „Besser als nix.“ Oder „Für Europa reicht’s.“ 
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Wie könnte ein positiver Werbeslogan für die EU aussehen? Bei Twitter postet ein Schüler diese Aufgabe aus dem Unterricht und fragt "Die Partei"-Politiker Nico Semsrott und Martin Sonneborn um Hilfe. Doch nicht nur die haben kreative Vorschläge.

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