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CDU-Generalsekretär: Peter Tauber und sein fadenscheiniger Umgang mit Sexismus

Seit eine Kommunalpolitikerin sich über Sexismus beklagt, spricht sich auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber dagegen aus. Dabei soll er ausgerechnet mit ihr ein Verhältnis gehabt haben. Und dann sind da auch noch einige belastende E-Mails.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber spricht und gestikuliert

CDU-Generalsekretär Peter Tauber ist offiziell gegen Sexismus

Nach den Sexismus-Vorwürfen der Kommunalpolitikerin Jenna Behrends hat der CDU-Generalsekretär Peter Tauber die Union dazu aufgerufen, eine Debatte zum Thema zu führen. Mit diesem plötzlichen Einsatz gegen Sexismus sorgt Tauber für Verwirrung. Sein bisheriger Umgang mit Frauen deckt sich weitgehend mit dem, worüber die junge Kommunalpolitikerin sich in ihrem offenen Brief beklagt. Das zeigen diverse E-Mails an Parteifreunde und auch die aktuellen Mobbing-Vorwürfe gegen die damalige Geschäftsführerin von Taubers Main-Kinzig-Kreis.

Problematisch für Tauber - und auch für Behrends selbst - ist, dass sich die Hinweise verdichten, dass es sich bei der Affäre, die beiden angedichtet wird, nicht nur um ein Gerücht handelt. In einer Pressemitteilung der Berliner Frauen-Union dokumentieren die Politikerinnen Sandra Cegla und Zana Ramadani, wie Behrends ihnen in zum Teil archivierten Chats selbst von ihrer Affäre mit Tauber erzählt hatte. Dem "Berliner Kurier" sagte Behrends später auf die Frage: "Hatten Sie mit einem Mitglied Ihrer Partei ein Verhältnis?" jedoch: "Klar gab es mal Leute wie meinen Ortsvorsitzenden, die ich mal privat getroffen habe. Aber man kann das nicht als Affäre bezeichnen". Tauber selbst hatte einen Flirt eingeräumt - mehr aber nicht. 

"Rein optisch wäre sie ein Gewinn"

Mehrere E-Mails, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen, belegen, dass zumindest Taubers Kampf gegen Sexismus bloß für die Öffentlichkeit ist. Der Mail-Verkehr aus dem Jahr 2012 thematisiert den Vorsitz für die Frauen-Union im Main-Kinzig-Kreis, wo Tauber neben seiner Arbeit im Bundestag der CDU-Vorsitzende ist. Auf der Suche nach einer Vorsitzenden der Frauen tauscht er sich mit seinen Parteifreunde schriftlich aus. Die Männer nennen die Frauen der Kreis-CDU "allemal verzichtbar"; eine Parteikollegin wird als harmlose Vorsitzende vorgeschlagen, da sie "doch so pseudoengagiert" sei.

Von diesem Tenor und auch von Äußerungen seines Mitarbeiters, der die Frauen-CDU eine "Schlangengrube" nennt und über eine Parteikollegin sagt: "Rein optisch wäre sie ein Gewinn", distanzierte Tauber sich im Rahmen dieser Nachrichten nicht. Für eine öffentliche Stellungnahme war Tauber zunächst nicht zu erreichen.

Peter Tauber auch in Mobbing-Vorwürfe verwickelt 

Sein Einsatz gegen Sexismus verblüfft auch deshalb, weil Tauber aktuell mit den eklatanten Mobbing-Vorwürfen in seinem Kreisverband in Verbindung gebracht wird. Nun hat der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, Tauber zur Aufklärung zu bewegen. Tauber müsse sich "zu den unsäglichen Vorgängen in seinem Kreisverband erklären - und zwar schnell, umfassend und ehrlich", sagte der SPD-Bundesvize der "Süddeutschen Zeitung". Die CDU-Vorsitzende Merkel sollte ihm das "möglichst schnell klar machen".

Es steht der Verdacht im Raum, dass im Jahr 2006 in Taubers hessischem Kreisverband Main-Kinzig versucht wurde, die damalige Kreisgeschäftsführerin loszuwerden. Dazu soll es ein Papier mit möglichen Mobbing-Methoden gegeben haben. Tauber hatte in der "Süddeutschen Zeitung" eingeräumt, "wie viele andere vor Ort damals Kenntnis von dem Papier" gehabt zu haben. Er bestreitet aber, dass Papier selbst geschrieben zu haben.

Schäfer-Gümbel sagte dazu, wenn der Adressat des Schreibens heute sage, das Papier sei unter anderem von Tauber verfasst worden, sei das "ein schwerwiegender Vorwurf, der aufgeklärt werden muss". Das "verharmlosend 'Pflegehinweise für das Kaninchen" getaufte Szenario zum geplanten Rauswurf" der Geschäftsführerin sei "ein regelrechtes Mobbing-Drehbuch".

jen
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.