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Tweet zu "Anne Will": Geographie-Fauxpas von Renate Künast sorgt für Spott

Geographie scheint nicht zu den Stärken von Renate Künast zu gehören. Auf Twitter leistete sich die Grünen-Politikerin zumindest einen peinlichen Patzer und erntete sofort einen Shitstorm. Nicht zum ersten Mal.

Renate Künast bezeichnete einen Europa-Abgeordneten aus der Slowakei als Polen

Das Netzt lacht über Renate Künast: Die Grünen-Politikerin bezeichnete auf Twitter einen Europa-Abgeordneten aus der Slowakei als Polen. 

Am Sonntagabend war Richard Sulík zu Gast beim Krisen-Talk bei "Anne Will". Zusammen mit den anderen Gästen debattierte der slowakische Europa-Abgeordnete über die europäische Flüchtlingspolitik und über die Frage "Ist Europa noch zu retten?" Doch was der Politiker aus der Slowakei zu den Thema zu sagen hatte, gefiel nicht nur den anderen Studiogästen nicht, sondern offenbar auch Renate Künast.

Auf Twitter machte die Grünen-Politikerin ihre Meinung zu Richard Sulík kund. "Oh je, es gibt bestimmt bessere Botschafter für Polen", schrieb Künast zu der Debatte bei "Anne Will".

Moment mal. Polen? Es vergingen gerade mal drei Minuten, bis der erste Twitter-Nutzern den Fehler bemerkte. "Renate Künast irrt wieder mal. Diesmal zu Hr. Sulik aus der Slowakei", schrieb ein User unter dem Namen Ulf Thomas.

Rotes Tuch für die Twitter-Welt

Sogleich versuchte Künast ihren Fehler zu relativieren. Ihrem ersten Post schickte sie eine halbe Stunde später einen zweiten Tweet hinterher: "Man soll nicht tweeten, wenn man nur kurz rein zappt. Aber man muss daraus auch keinen Weltuntergangs-Shitstorm machen."

Eine naive Bitte. Mit dem gleichen Erfolg, hätte Künast wohl einem Bullen ein rotes Tuch vor die Augen halten können. Die Twitter-Welt reagiert wie erwartet - mit einem Shitstorm. "Man sollte Social Media nur nutzen, wenn man Shitstorms in Kauf nimmt", entgegnete ein Nutzer auf die Bitte der Grünen-Politikerin. Ein anderer spielte sogleich auf die Crystal-Meth-Affäre rund um Volker Beck an: "Slowakei oder Polen, Hauptsache es ist genug Chrystal Meth da."

Geographie-Sunden für Renate Künast

Andere widmeten sich hingegen der Aufgabe, die Geographie-Kenntnisse von Künast aufzubessern oder finden ganz kreative Formen des Protests gegen die Wissenslücken der Grünen-Abgeordneten.

Und natürlich dürfen Anspielungen auf ein vorangegangenes Twitter-Fauxpas von Künast nicht fehlen.

Auch in Geschichte patzte Renate Künast

Erst vor wenigen Monaten sorgte sie mit einem Post auf Facebook für Lacher. Damals postete die Bundestagsabgeordnete während einer Reise in die USA ein Bild von sich und der Statue eines bekannten US-Präsidenten. "Washington in Washington. Und ich", schrieb die 59-Jährige dazu. Dumm war nur, dass es sich bei der Statue nicht um George Washington (1732 bis 1799) handelte, sondern um Abraham Lincoln (1809 bis 1865).

ivi