HOME

Röttgens Nachfolger: Altmaier legt Amtseid als Umweltminister ab

Peter Altmaier ist am Donnerstag im Bundestag als neuer Bundesumweltminister vereidigt worden. Der 53-Jährige hat eine bessere Koordinierung bei der Umsetzung der Energiewende angekündigt.

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier hat am Donnerstag im Bundestag den Amtseid geleistet. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wünschte seinem Parteifreund nach der Vereidigung "solide Nerven und Gottes Segen". Der neue Ressortchef wird sich vor allem mit der Energiewende nach dem Atomausstieg im vergangenen Jahr befassen müssen, ein wichtiger Auftritt auf internationalem Parkett steht auf dem Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro bevor.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den bisherigen Unions-Parlamentsgeschäftsführer als Nachfolger von Norbert Röttgen vorgeschlagen, nachdem dieser in Folge der CDU-Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen entlassen worden war. Am Dienstag war Altmaier bereits von Bundespräsident Joachim Gauck ernannt worden. Der neue Umweltminister hat das Gelingen der Energiewende und eine bessere Koordinierung bei ihrer Umsetzung zu seinen wichtigsten Aufgaben erklärt. Er will auf Wirtschaft wie Umweltverbände zugehen und strebt einen nationalen Konsens bei der Energiewende an.

Auf Antrag der Grünen wird der Bundestag am Vormittag in einer aktuellen Stunde über die Umstände der Entlassung des bisherigen Umweltministers und die Frage der Handlungsfähigkeit der Bundesregierung debattieren.

jwi/DPA/AFP / DPA