Soziale Arbeit für Hartz-IV-Empfänger Nahles verteidigt Krafts Vorschlag


SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat den Vorschlag der SPD-Landespolitikerin Hannelore Kraft verteidigt, künftig schwer vermittelbaren Hartz-IV-Empfängern Jobangebote auf freiwilliger Basis zu machen.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat den Vorschlag der SPD-Landespolitikerin Hannelore Kraft verteidigt, künftig schwer vermittelbaren Hartz-IV-Empfängern Jobangebote auf freiwilliger Basis zu machen. So könnten sich Menschen, die seit Jahren beruflich Misserfolg haben, "trotzdem sinnvoll einbringen", sagte sie am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. Nahles kündigte an, dass die SPD am Dienstag nächster Woche ein umfassendes Konzept zum Thema soziale Arbeit und Hartz IV vorlegen wird.

Nahles sagte, die Vorschläge Krafts, die als Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai antritt, basierten auf Freiwilligkeit und seien somit "das Gegenteil" der umstrittenen Ideen von FDP-Chef Guido Westerwelle. Auch in solchen sozialen Jobs seien durchaus Qualifizierungen denkbar, betonte sie.

Kraft hatte am Wochenende vorgeschlagen, Hartz-IV-Empfänger zu gemeinnütziger Arbeit heranzuziehen, etwa in Altenheimen oder Sportvereinen. Damit hatte sie bei CDU, FDP und Linken scharfe Kritik hervorgerufen. Die Gewerkschaften kritisierten, unbezahlte gemeinnützige Arbeit sei kein Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit.

APN APN

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