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Andrea Nahles

Andrea Nahles

Ihr Berufswunsch, niedergelegt in ihrer Abi-Zeitung 1989, war eine kühne Alternative: "Hausfrau oder Bundeskanzlerin". Beides ist Andrea Nahles nicht geworden. Als SPD-Generalsekretärin ist sie derze...

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Die SPD wählt eine neue Spitze

Berlin - Während die ersten SPD-Mitglieder über ihre Nachfolge abstimmen, zieht Andrea Nahles den endgültigen Schlussstrich. Sie werde zum 1. November auch ihr Bundestagsmandat niederlegen, schrieb die 49-Jährige an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Für die SPD bedeutet das Ende und Neuanfang am gleichen Tag: Die Ex-Parteichefin zieht sich endgültig aus der Berliner Politik zurück - zugleich beginnt die Urwahl für ihre Nachfolge. Fast zwei Wochen haben die rund 430 000 SPD-Mitglieder in ganz Deutschland nun Zeit, die neue Parteiführung zu wählen.

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Ihr Berufswunsch, niedergelegt in ihrer Abi-Zeitung 1989, war eine kühne Alternative: "Hausfrau oder Bundeskanzlerin". Beides ist Andrea Nahles nicht geworden. Als SPD-Generalsekretärin ist sie derzeit vollauf damit beschäftigt, den Wahlkampf ihres Genossen Peer Steinbrück zu organisieren. Der aufreibende Parteijob ließ ihr 2011 kaum Zeit für den Mutterschaftsurlaub, schon acht Wochen nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie wieder an den Schreibtisch zurück. Nahles, die zum linken Flügel der Partei zählt, galt als zentrale Widersacherin von Kanzler Gerhard Schröder, ihre Kampfkandidatur 2005 für das Amt des Generalsekretärs führte zur Resignation des damaligen Parteichefs Franz Müntefering. Ihre zentralen politischen Projekte sind die Bürgerversicherung und der flächendeckende, gesetzliche Mindestlohn. Letzteres konnte sie in den Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2013 durchsetzen. Wobei der Mindestlohn erst Anfang 2017 wirklich flächendeckend sein soll. Andrea Nahles übernahm 2013 die Leitung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von Ursula von der Leyen.