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Stuttgart 21 Bahn treibt laut Hermann Spielchen


Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) wirft der Deutschen Bahn vor, sich nicht an Absprachen zum Streit um Stuttgart 21 zu halten. "Das war alles ein Spielchen, was die da betrieben haben."

Im Streit um das Bahnprojekt Stuttgart 21 hat Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) der Deutschen Bahn vorgeworfen, sich nicht an Absprachen aus der Schlichtung zu halten. Das Unternehmen verschleiere nach wie vor Zahlen, sagte Hermann am Donnerstag im Südwestrundfunk (SWR). Die Bahn provoziere mit dem Weiterbau und vermittle der Bevölkerung die Haltung "Das war alles ein Spielchen, was wir da betrieben haben".

Zudem nehme die Bahn gravierende Änderungen am Projekt vor, die nicht genehmigt seien, sagte Hermann. Das betreffe das Planfeststellungsverfahren in der Nähe des Flughafens und eine erhöhte Grundwasserförderung in der Innenstadt.

Die Bahn hatte den von der grün-roten Landesregierung geforderten Baustopp bis zum Volksentscheid im Herbst abgelehnt. Die Ergebnisse des entscheidenden Stresstests der Leistungsfähigkeit des geplanten neuen Bahnhofs sollen am 11. Juli präsentiert werden. Stuttgart 21 umfasst den Neubau eines unterirdischen Hauptbahnhofs mit Streckenanbindung.

roh/DPA DPA

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