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Trotz Entwicklungen in Ägypten Regierung hält an Mursis Staatsbesuch fest


Entgegen der Vision der Revolutionäre vom Tahrir-Platz könnte Ägypten unter Mursi wieder in eine Diktatur abgleiten. Die Bundesregierung hält dennoch am Staatsbesuch in Berlin fest.

Die Bundesregierung hält trotz zunehmender Sorgen um die demokratische Entwicklung in Ägypten am Deutschland-Besuch von Präsident Mohammed Mursi fest. "Wir müssen mit diesem bedeutenden arabischen Land im Gespräch sein", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Mursi soll Ende Januar erstmals nach Berlin kommen. Zuvor hatte Entwicklungsminister Dirk Niebel davor gewarnt, dass Ägypten in eine Diktatur abgleitet.

Niebel sagte der "Berliner Zeitung", es bestehe die Gefahr, dass das diktatorische System des #link;http://www.stern.de/politik/ausland/mubarak-90527438t.html;gestürzten Präsidenten Husni Mubarak# wieder auflebe, "nur diesmal mit anderen Personen". Zugleich gab Niebel bekannt, dass ein geplanter teilweiser Schuldenerlass von bis zu 240 Millionen Euro erst einmal verschoben werde.

awö/DPA DPA

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