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"Arabisch lernen": Vorschlag von Grünen-Politiker Volker Beck sorgt für Wirbel

Der Grünen-Politiker Volker Beck hat vorgeschlagen, dass Deutsche die Sprache von Zuwanderern lernen sollten, wenn sie sie besser verstehen wollten. Doch selbst seine eigene Partei hält das nicht für eine gute Idee.

Der Grünen-Politiker Volker Beck bei einer Rede vor dem Bundestag

Arabisch lernen gegen das "Unwohlsein": Volker Beck macht sich Gedanken über Integration

Volker Beck ist einer der profiliertesten Politiker der Grünen. Bis Anfang März war er innenpolitischer Fraktionssprecher im Bundestag. Nach dem Drogenskandal wurde er, nachdem er zunächst von allen Ämtern zurückgetreten war, Sprecher für Migrationspolitik.

In dieser Funktion hat Beck jetzt einen Vorschlag gemacht, der bei politischen Gegner wie in der eigenen Partei eher Kopfschütteln hervorruft. In einem Interview mit dem Nachrichtensender "N-TV" schlug er vor, Deutsche sollten die Sprache der Zuwanderer lernen, wenn sie sich unwohl fühlten, weil sie die Menschen aus fremden Ländern nicht verstehen, die zu uns ins Land kommen. "Das ist ein bisschen ein Unwohlsein, weil man das Gefühl hat, man bekommt was nicht mit, aber wenn einem das wirklich wichtig ist, dann soll man halt diese Sprache lernen, dann kriegt man auch mit, was da läuft", sagte Beck.

Grüne lehnen Vorschlag ab

Genau genommen heißt das, dass Deutsche beispielsweise Arabisch oder Türkisch lernen sollten, um die Integration voranzutreiben. Sein Vorschlag kam in seiner eigenen Partei allerdings nicht gut an. "Aufgabe der Politik sollte momentan eher sein, zu überlegen, wie man den Neuankömmlingen möglichst schnell Deutsch beibringt", hieß es in der Parteispitze der Grünen, berichtet die "Bild"-Zeitung. 

Und Christina Schwarzer, CDU-Bundestagsabgeordnete aus Berlin-Neukölln sagte laut "Bild": "Dann könnten wir jegliche Integrationsanstrengungen auch gleich unterlassen. Die deutsche Sprache zu lernen ist der erste und wichtigste Baustein zur Integration."

Beck plädiert für mehr Gelassenheit

Beck plädierte in dem Interview auch für mehr Gelassenheit im Umgang mit Zuwanderern: "Andere Länder gehen damit entspannter um, dass in manchen Vierteln auch mal eine andere Sprache von einer Migrationscommunity gesprochen wird. In den USA finden Sie ihr Chinatown, da finden Sie die Gegenden, wo die Mexikaner wohnen, oder je nachdem, welche Community in der Stadt gerade stark ist", sagte er.

tis
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.