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#AllefürsKlima: Klimastreik: An diesen Orten wird am Freitag für den Klimaschutz protestiert

Die Klimabewegung "Fridays for Future" hat für den 20. September zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Weltweit werden Menschen im Namen des Klimaschutzes protestieren, demonstrieren und blockieren. Sehen Sie hier, wo und wann in Deutschland gestreikt wird.

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Der 20. September wird weltweit im Zeichen des Klimaschutzes stehen. Die Bewegung "Fridays for Future" hat zum globalen Klimastreik aufgerufen und alleine in Deutschland bereits hunderte Demonstrationen angemeldet. Von Aachen bis Zwickau sind nahezu alle deutschen Städte mit einem eigenen Streik vertreten. Eine Karte gibt einen Überblick wo und wann überall gestreikt wird. Mit einem Klick auf den markierten Ort zeigt die Map den Treffpunkt in der jeweiligen Stadt sowie die entsprechende Uhrzeit an.

Auf der Seite von "Fridays for Future" heißt es, dass die Karte noch unvollständig sei, in den nächsten Tagen würden noch hunderte weitere Städte hinzukommen. Nichtsdestotrotz gibt die Map bereits jetzt einen Überblick über die Ausmaße, die der globale Klimastreik am Freitag annehmen wird.

 

Klimastreik: Auch Greenpeace und die Kirche sind dabei

Prominente Unterstützung erhält die Bewegung vor allem von Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie zum Beispiel Greenpeace und Brot für die Welt. Aber auch die evangelische Kirche stellt sich auf die Seite der Klimaschützer und ruft alle Bürger auf, auf die Straße zu gehen. 

In Berlin sind zudem zahlreiche Demonstrationen angemeldet, die sich dem erweiterten Kreis von "Fridays for Future" zuordnen lassen. Dazu gehören unter anderem die "Entrepreneurs for Future", ein Zusammenschluss aus verschiedensten Wirtschaftsleuten, die ab 11 Uhr im Business-Anzug durch Berlin marschieren wollen und einen spürbaren Preisaufschlag auf fossile Brennstoffe fordern. Etwa 3000 Firmen haben den entsprechenden Demo-Aufruf unterschrieben. Zudem sind in der Hauptstadt Konzerte, Musikveranstaltungen und Raves geplant. Bei dem Demozug von "Fridays for Future" erwartet die Polizei insgesamt 10.000 Demonstranten. Durch die zahlreichen anderen Veranstaltungen dürften es mehrere zehntausende Menschen sein, die in Berlin für einen Denkwechsel der Politik demonstrieren.

Youtube-Trailer mit Botschaft zum Klimastreik

Der 20. September ist für die weltweite Klima-Bewegung eine extrem wichtige Standortbestimmung. Auf allen Kontinenten und in jeder größeren Stadt wird gestreikt. Das Ziel: Die Politik soll auf die Forderungen der Menschen eingehen. Zum Anlass des globalen Klimastreiks hat eine Gruppe von Aktivisten einen eigenen Youtube-Clip im Stile eines Kinofilms produziert, um auf die gesellschaftliche Verantwortung jedes einzelnen aufmerksam zu machen. Unter dem Namen "Kein Weg zurück" richten die Macher mahnende Worte an die Bürger und fordern dazu auf, sich dem globalen Protest für den Klimaschutz anzuschließen. 

Im Infokasten heißt es dazu: "Am 20.09. sind alle Generationen gefragt. Wir alle müssen gemeinsam auf die Straße, um die nötigen Klimaschutzmaßnahmen einzufordern. In Filmen stehen solche wichtigen Aufgaben immer den Helden zu. Aber in der Realität geht das nicht so einfach und wenn unsere Welt bedroht wird, müssen wir alle handeln!"

Verwendete Quellen: "Welt.de", "Fridays for Future"

fk