Auslandseinsatz Raus aus Mali – warum die Bundeswehrmission so keinen Sinn mehr macht

Deutsche Bundeswehrsoldaten im Camp Castor in Mali
Deutsche Bundeswehrsoldaten im Camp Castor in Mali
© dpa
Mehr als 1000 deutsche Soldatinnen und Soldaten sind derzeit noch im Rahmen der UN-Mission Minusma in Mali stationiert. Doch das Putschistenregime dort treibt mit der Truppe ein Katz-und-Maus-Spiel. So kann es nicht weitergehen.

Es war ein Hin und Her, ein Hoffen und Bangen, und als schließlich am Donnerstagnachmittag das Flugzeug aus Deutschland auf dem Bundeswehrstützpunkt im malischen Gao landete, da atmeten die Verteidigungspolitiker in Berlin erst mal ziemlich hörbar auf. Noch mal gutgegangen. Endlich konnten die dort schon lange wartenden Bundeswehrsoldaten die Heimreise antreten.

Noch am Vorabend hatte es schlecht ausgesehen. Man habe "so weit wie möglich sämtliche uns bekannten administrativen Vorgaben erfüllt", doch eine förmliche Bewilligung durch Mali stehe noch aus, hieß es da verklausuliert.

Das Okay kam dann doch. Was bleibt, ist eine weitere Demütigung durch ein Putschisten-Regime – dem sich Deutschland nicht länger aussetzen sollte.


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