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Bayerns Ministerpräsident Söders Corona-Kurs: Keine Lockerungen, kein verwirrendes "Gequatsche" und Aussicht auf Sputnik V

Sehen Sie im Video: Söders Corona-Kurs – keine Lockerungen, kein verwirrendes "Gequatsche" und Aussicht auf Sputnik V.




Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU): "Nach wie vor unterschätzen viele diese Besonderheit der dritten Welle. Die britische Mutation, die bei uns vorherrschend ist, ist aggressiver und gefährlicher. Wir können es übrigens daran sehen, dass die Zahl der Intensivbetten und die Belegungen steigt, und zwar kontinuierlich steigt. (SCHNITT) Die erste Grundüberlegung ist, dass geplante Öffnungen erst einmal verschoben werden. Also geplante Öffnungen werden aufgrund der unklaren Inzidenzlage erst einmal verschoben. Sie passen jetzt auch nicht in die Zeit. Wir glauben auch, dass es besser ist, da noch generell erst einmal zwei Wochen zu warten. Einfach mal zwei Wochen zu warten. Dort, wo wir größere Öffnungen geplant haben. Das ist das eine. Die generellen Öffnungen, die auch schon für Inzidenz unter 100 möglich gewesen wären - wir haben ja etliche, also relativ viele, die unter 100 wären. Dort hätte es vielleicht im Bereich Außengastro, Sport und ähnliches Öffnungen geben können. Die werden verschoben. (SCHNITT) Ich finde es zum Teil unverantwortlich, wer und was alles über Schule gequatscht wird. Ich kann es nicht anders sagen. Hier werden Schülerinnen, Schülern und Eltern und auch viele Lehrkräfte, die sich großartig bemühen, große Arbeit zu leisten, für die Schüler, echt verunsichert. Die einen wollen Impfreihenfolgen ändern, die anderen wollen das Abi ausfallen lassen. Dritte machen Bashing über Lehrer beispielsweise. Andere wiederum wollen Ferien verändern und verkürzen. Ich glaube, dass das alles falsch ist. Wir brauchen gerade in der hochsensiblen Schul-Familie klare Linien, die auch funktionieren und nachvollziehbar sind. So bekennen wir uns dazu, dass natürlich Abschlussprüfung in diesem Jahr auch Abi bleiben. Natürlich Pandemie angepasst. Dass für uns der Schutz der Schülerinnen, Schülern und Lehrkräfte oberste Priorität haben. Natürlich. Wir sehen, dass die Schule ein sehr intensiver Teil des pandemischen Geschehens ist. (SCHNITT). Und letzter Punkt, der spannend ist, der bayerische Gesundheitsminister kam auf mich die letzten Tage zu und hat einen Vorvertrag, den er heute unterzeichnen wird, mit einer Firma in Illertissen gemacht. Dort geht es um die Lieferung von Sputnik. Sollte Sputnik zugelassen werden in Europa, dann wird der Freistaat Bayern mit dieser Firma und über diese Firma, die in Bayern in Illatissen tätig ist, zusätzliche Impfdosen, ich glaube, es sind 2,5 Millionen Impfdosen wohl im Juni dann erhalten, um dann nochmal die Impfzusatz-Kapazitäten für Bayern zu erhöhen. Danke auch an Herrn Umweltminister Glauber und Klaus Holetschek für die beiden Möglichkeiten, es zu tun."
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich zu der aktuellen Inzidenzlage in Bayern geäußert: zur Verschiebung geplanter Öffnungen, der Debatte über Schulen und einen Vorvertrag bezüglich des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V.

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