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Durban, Johannesburg oder Kapstadt: Wer ist die Schönste im Land?

Tafelberg oder Tropen oder das Gewühl einer Megacity? In Südafrika liefern sich die drei größten Städte einen erbitterten Kampf um Gunst und Aufmerksamkeit. Für die Zeit der WM 2010 konnte eine den Dreikampf für sich entscheiden.

Von Elian Ehrenreich

Sie sind wie drei Diven, die sich quer durch Südafrika misstrauisch beäugen und ewig behaken: das für seine eher coole Noblesse bekannte, malerisch im Schatten des mächtigen Tafelberg gelegene Kapstadt. Das tropisch-heißblütige Durban. Und Johannesburg, Mega-City und Geldmaschine des Landes, die vom 1700 Meter hohen Hochplateau herab amüsiert das Gezicke ihrer beiden kleineren Schwestern verfolgt.

Die im Juni anstehende Fußball-WM hat den Streit der drei Metropolen, der an die Dauer-Fehde zwischen Düsseldorf und Köln erinnert, noch angeheizt. So amüsieren sich die Kapstädter auf Internet-Foren, das in Durban erbaute Moses-Madhiba-Stadion - geplant vom deutschen Architekten-Büro Gerkan, Marg und Partner - sehe aus, als hätte Paris Hilton ihre Handtasche am Strand vergessen. Grund dafür ist der überdimensionale Bügel, der Durbans neuen Blickfang überspannt. Durban kontert, das Kapstädter Stadion - ebenfalls ein Entwurf des deutschen Architekten-Trios - ähnele einem "half sucked Polo Mint", einem halb gelutschten Minz-Bonbon - weil das Stadion-Oval an den Längsseiten flacher wird.

Spaß-Stadt oder Streber-Siedlung

Der Streit der beiden Küstenstädte ist alt: Während sich Kapstadt stolz "Mother City" nennt, weil am Fuße des Tafelbergs die moderne Besiedlung Südafrikas begann, ist Durban ein Streber und Emporkömmling - und hat heute den größten Hafen Afrikas. Johannesburg und Durban sind die wichtigsten Industriezentren des Landes, während Kapstadt für Spaß, Urlaub, Party steht. Und das wurmt insbesondere Durban, dass sich für das wahre Spaßzentrum Südafrikas hält - des heißen Klimas, der milden Wassertemperaturen, des ganzen tropischen Flairs wegen. Dennoch vergöttert die Welt Kapstadt - es ist der touristische Magnet Südafrikas. Die Neider aus Durban und Johannesburg nennen Kapstadt verächtlich "Slaapstad", "Schlafstadt", in Anspielung auf die Langsamkeit, Behäbigkeit und die etwas "kalifornische Lebensart" der Einwohner.

Die Kapstädter selbst halten sich für moderner, modebewusster, attraktiver. Besucher aus dem dicht besiedelten Johannesburger Umland, der Region Gauteng, nennen sie verächtlich "hairy backs" - haarige Rücken -, weil es oft rustikale Buren vom Lande sind, die sich etwas linkisch im liberalen Kapstadt benehmen. Bei den Menschen aus Durban und Johannesburg gelten Kapstädter als arrogant - und wenig afrikanisch. Denn es ist Südafrikas einzige Region, in der die Schwarzen eine Minderheit bilden - Mischlinge (Coloureds) und Weiße dominieren. Und wie das berühmte gallische Dorf bei Asterix hat sich das Westkap bislang erfolgreich der Machtübernahme durch die allmächtige Regierungspartei ANC widersetzt. Die Region um Kapstadt wird von der Oppositionspartei Demokratische Allianz der deutschstämmigen Parteichefin Helen Zille regiert. "Durban ist stolz darauf eine afrikanische Stadt zu sein. Wir versuchen nicht der südliche Zipfel Europas zu sein", sagte kürzlich ein WM-Organisator aus Durban, in Anspielung auf das europäisch anmutende Kapstadt. Dabei hat man in Durban mitunter eher das Gefühl, in Bombay zu sein, der großen Zahl indischer Südafrikaner wegen.

"Cape Town sucks" - sagt man in Durban

Kapstadt ist sauberer, europäischer und hat eine geringere Kriminalitätsstatistik als die beiden Schwesterstädte. Als in Johannesburg jüngst auf Grund des massiven Einsatzes von Überwachungstechnik die hohe Kriminalität im Stadtzentrum zurückging, im Gegenzug aber in Kapstadt die Straftaten anstiegen, stand für viele Kapstädter fest: Jetzt schickt uns Jo'burg seine Gangster. Das Johannesburger Autokennzeichen GP (Provinz Gauteng) wird im Rest des Landes mit "Gangsters Paradise" übersetzt.

Viele Kapstädter nennen Johannesburg "hässliche Stiefschwester". Denn Kapstadt bietet, was Durban kaum, Johannesburg gar nicht hat: die ideale Kombination von Meer, wunderschönen historischen Gebäuden vor einer atemberaubenden natürliche Kulisse wie dem Tafelberg. Die in Durban erscheinende Sonntags-Zeitung "Sunday Tribune" goss jüngst mit einem polemischen Artikel Öl ins Feuer: "Cape Town sucks" - Kapstadt nervt - so der Einstieg unter der Überschrift: Kapstadt, behalte deinen Berg! Eine wilde Debatte auf Internet-Foren schloss sich an.

Johannesburg ist die lachende Dritte

Bei der Verteilung des WM-Kuchens fühlen sich Kapstadt und Durban benachteiligt, denn es kam, wie es in jüngster Zeit immer kommt: Johannesburg bekommt alles, der Rest des Landes nur die Brosamen: In Johannesburg gibt es gleich zwei WM-Stadien, ein weiteres im nur einen Steinwurf entfernten Pretoria. Alle großen Spiele wie das Eröffnungsspiel und das Finale finden in Johannesburg statt, auch die wichtigen WM-Institutionen sitzen dort. Und die Diva Kapstadt, sich auf Augenhöhe mit Rio und Sydney wähnend, hat wieder einmal das Gefühl, im eigenen Land nicht geliebt zu werden.

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.