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+++ Liveticker zur Aschewolke +++: Aschekonzentration schwächer als erwartet

Die deutschen Flughäfen haben wieder geöffnet - erste Messungen zeigen, dass die Aschekonzentration in der Luft weniger stark ist als befürchet. Der Liveticker zur Aschewolke.

+++ 14:09 Uhr: Erste Maschine in Berlin gestartet +++

Nach einer dreistündigen Sperrung hat die Deutsche Flugsicherung den Luftraum über Berlin wieder freigegeben. Als erste rollte in Tegel wenige Minuten nach 14.00 Uhr eine Delta-Maschine nach New York auf die Startbahn, wie ein Flughafensprecher sagte.

+++ 13:30 Uhr: Aschewolke nicht so konzentriert wie im letzten Jahre +++

Die Vulkanasche in der Wolke aus Island ist nach aktuellen Messungen weniger konzentriert als nach dem Ausbruch vom vergangenen Jahr. Das teilte der Physiker Cornelius Schiller vom Forschungszentrum Jülich am Mittwoch mit. "Man kann im Vergleich zu den Bildern, die wir im letzten Jahr gemacht haben, ablesen, dass die Konzentrationen nicht so hoch sind", sagte Schiller nach Messungen mit dem Lasersystem "Lidar" in Schleswig-Holstein. Wie viel schwächer die Wolke sei, könne er noch nicht sagen. "Da müssen wir genauer in die Daten reingucken", sagte Schiller.

Die Aschewolke sei relativ niedrig, sagte Schiller. Die Forscher hätten sie zunächst in sechs Kilometer Höhe gesehen. "Heute Morgen war sie nur noch bei drei Kilometern", sagte Schiller. Das sei ein meteorologisches Phänomen. Außerdem sänken die Teilchen aufgrund der Schwerkraft ab. "Das heißt, wir werden im Laufe der Zeit die Aschepartikel in niedrigeren Höhen vorfinden", sagte der Physiker.

+++ 12:27 Uhr: Erste Maschine in Hamburg gelandet +++

Rund sechseinhalb Stunden nach der Sperrung wegen der Aschewolke aus Island hat der Hamburger Flughafen wieder geöffnet. Um 12.25 Uhr am Mittwochmittag landete die erste Maschine nach dem Asche-Alarm in der Hansestadt.

+++ 12:00 Uhr: Entwarnung für den Süden und Westen Deutschlands +++

Die Aschewolke aus Island zieht nach Nordosten ab. "Am Nachmittag wird sich die Zone mit mäßiger und hoher Aschekonzentration in den Nordosten Deutschlands verlagern", hieß es am Mittwoch auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Eine Zone mit geringer Konzentration erstrecke sich über das südliche Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bis nach Brandenburg. "Der Süden und Westen Deutschlands sind weiterhin nicht von der Aschewolke betroffen."

+++ 11:15 Uhr: Hamburg will um 12:00 Uhr, Berlin um 14:00 Uhr den Luftbetrieb wieder aufnehmen, Bremen arbeitet bereits +++

Nach der mehrstündigen Sperrung ist der Bremer Flughafen bereits wieder geöffnet, der Flughafen in Hamburg soll nach Angaben der Deutschen Flugsicherung um 12.00 Uhr folgen. Die Aschekonzentration in der Luft sei nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes nicht mehr kritisch. Auch in Berlin sollen nach Einschätzung der DFS für 14.00 Uhr wieder Starts und Landungen zugelassen werden.

+++ 11:00 Uhr: Der Hamburger Flughafen will um 12:00 Uhr wieder öffnen +++

Auf seiner Facebookseite kündigte der Hamburg Flughafen an, den Flugbetrieb um 12:00 Uhr wieder aufzunehmen. Der Eintrag lautet: "Ab 12 Uhr ist der Hamburger Luftraum wieder geöffnet. Der Flugplan und die Fluggesellschaften arbeiten mit Hochdruck, den Flugbetrieb wieder aufzubauen. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass es etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, bis die Flüge wieder planmäßig starten und landen. Bei Fragen zu Eurem Flug: Bitte wendet Euch an Eure Airline."

+++ 10:42 Uhr: Isländischer Vulkan spuckt keine Asche mehr +++

Der isländische Vulkan Grimsvötn spuckt keine Asche mehr in die Atmosphäre. Die Eruptionen hätten aufgehört, aus dem Vulkan steige nur noch Dampf, teilte der britische Wetterdienst mit. Der Dienst erwartet, dass sich die Lage für den europäischen Luftverkehr bald entspannen werden.

+++ 10:12 Uhr: Aschewolke führt auch in München zu Flugausfällen +++

Im Flugverkehr von München zu den Flughäfen Berlin, Bremen, Hamburg, Sylt, Göteborg und Kopenhagen kommt es zu Ausfällen, teilte der Flughafen mit. Voraussichtlich sollten im Laufe des Tages 55 Flüge gestrichen werden. Davon seien tausende Passagiere betroffen, sagte ein Sprecher. Fluggästen empfahl der Airport, sich bei den Airlines über den Flugplan zu erkundigen.

+++ 9:35 Uhr: Lage an britischen Flughäfen entspannt sich +++

Schottische Flughäfen, an denen es am Dienstag Sperrungen des Luftraumes gegeben hatte, nahmen wieder ihren normalen Betrieb auf. Den Voraussagen der Flugaufsicht zufolge hatte sich die Aschewolke in der Nacht zum Mittwoch aus dem britischen Luftraum zurückgezogen. Allerdings könnten am Freitag neue Störungen drohen, falls der isländische Vulkan Grímsvötn weiterhin die Menge Asche ausstoße.

Probleme gab es am Mittwochmorgen lediglich für Fluggäste, die von Großbritannien nach Deutschland fliegen wollten. Wegen der Sperrung des Luftraumes sagte etwa die Fluggesellschaften British Airways ihre Flüge von London nach Hamburg ab. Ryanair erklärte, bis zum frühen Nachmittag nicht nach Bremen, Lübeck und Magdeburg zu fliegen.

+++ 9:05 Uhr: Berliner Luftraum wird gesperrt +++

Der Berliner Luftraum wird wegen der Aschewolke aus Island von 11 Uhr an gesperrt. Das teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen am Morgen mit.

+++ 8:55 Uhr: 150 Lufthansa-Flüge betroffen +++

Noch seien am Frankfurter Flughafen seien bislang keine dirketen Behinderungen durch die Aschewolke Behinderungen absehbar, erklärte ein Sprecher der größten deutschen Fluggesellschaft am Morgen in Frankfurt. Allerdings wird mit 150 Flugausfällen gerechnet. Betroffen seien An- und Abflüge an den Flughäfen Hamburg, Bremen und Berlin. Auch in Stuttgart fielen Flüge in den Norden aus. Insgesamt wickelt die Lufthansa täglich rund 2000 Flüge ab.

+++ 8:30 Uhr: In Hamburg fallen 158 Abflüge aus +++

Die Sperrung des Flughafens Hamburg werde vermutlich bis 17 Uhr andauern, sagte eine Sprecherin. Insgesamt sind für den gesamten Tag 453 Starts und Landungen geplant, bis 17 Uhr fallen 158 Abflüge und 134 Ankünfte aus. Betroffen seien weit über 20 000 Flugreisende.

+++ 7:15 Uhr: Vulkanasche breitet sich aus +++

Der Berliner Luftraum wird voraussichtlich um 11 Uhr wegen der Aschewolke aus Island gesperrt. Das sagte ein Flughafensprecher am Morgen. Für Berlin sagten die Fluggesellschaften bereits Flüge ab.

+++ 6:15 Uhr: Flugverbote in Hamburg und Bremen +++

Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Grímsvötn gilt seit dem frühen Mittwochmorgen über Teilen Norddeutschlands ein Flugverbot. Wie der Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS), Axel Raab, mitteilte, dürfen in Bremen seit 5.00 Uhr und in Hamburg seit 6.00 Uhr keine Flugzeuge mehr starten oder landen.

tib/AFP/DPA/Reuters / DPA / Reuters

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