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Jahresrückblick

Mehr als Streiks und Airline-Pleiten: Die bizarrsten Flugzeug-Zwischenfälle im Jahr 2018

Alkoholisierte Piloten, Alligatoren auf der Piste und Chaos auf deutschen Flughäfen - das Jahr 2018 war voller Merkwürdigkeiten in der Luftfahrt. Wir zeigen die schlagzeilenträchtigsten Zwischenfälle des Jahres über den Wolken und am Boden. 

Jet Airways Boeing 777

Kopilot verprügelt die Pilotin mitten im Flug

Januar 2018: Am Neujahrstag kam es auf einem Flug von Jet Airways von London nach Mumbai im Cockpit zu einem Streit zwischen der Pilotin und dem Kopiloten, der dermaßen eskalierte, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Die Pilotin ergriff die Flucht und lief weinend durch die Kabine. Mehr lesen Sie hier.

Egal ob Business- oder Urlaubsreisende: Passagiere konnten es im Jahre 2018 am eigenen Leibe erfahren, wie mühselig es sein kann, in den Sommermonaten mit dem Flugzeug unterwegs zu sein. Tausende von Verspätungen, Flugausfälle und Streiks insbesondere vom Personal beim Billigflieger Ryanair verärgerten die Flugreisenden.

Allein im ersten Halbjahr stieg die Zahl der gestrichenen Flüge gegenüber 2017 um rund 70 Prozent. Dabei war das Jahr zuvor schon kein gutes: Durch die instabile Lage von Air Berlin fielen im Sommer 2017 überproportional viele Flüge aus. Dann folgte die Pleite der einst zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft.

Auch in diesem Jahr ging die Konsolidierung der Branche weiter. Allein in den September-Wochen stellten fünf Airlines in Mitteleuropa ihren Flugbetrieb ein. Im Dezember meldete die ehemalige Lufthansa Partnerin Privatair in Deutschland und der Schweiz Insolvenz an.

Nichts geht mehr an den Airports in München und Hamburg

Und dann gab es auf deutschen Flughäfen noch Ereignisse, die so in der letzten Zeit noch nicht vorgefallen waren: ein Blackout der Stromversorgung des Flughafens Hamburg. Die Passagierabfertigung und der Flugbetrieb wurden eingestellt. Keine Maschine konnte mehr starten und landen.

An den Münchener und Frankfurter Airports gab es Zwischenfälle in der Sicherheitskontrolle. Passagiere waren unkontrolliert durchgeschlüpft, was eine teilweise Räumung der Terminals zur Folge hatte. In allen Fällen beschwerten sich die betroffenen Reisenden über die schlechte Kommunikation der Verantwortlichen Flughäfen - ein peinlicher Vorwurf gerade in Zeiten von Twitter und Facebook.

Es kam aber auch zu Flugzeugunglücken. Nicht alle gingen glimpflich aus. Lesen sie weitere Einzelheiten der teilweise auch bizarren Flugzeug-Zwischenfälle in der Fotostrecke.

+++ Lesen Sie auch: "16.600 Kilometer: Wie ich den längsten Nonstop-Flug der Welt überlebt habe" +++

Starker Nebel im Flugzeug: Pilot dreht Klimaanlage auf, weil Passagiere nicht aussteigen wollen


Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.