Warth in Vorarlberg Weiß ist die Hoffnung – wie ein Skiort sich neu erfindet

Ein Skifahrer im Skigebiet von Warth
Aussichtsreich: Die Abfahrt am Warther Horn führt bis ins Dorf­zentrum. Im Hintergrund der Biberkopf auf der Grenze von Deutschland und Österreich
© Sebastian Stiphout
Viele Dörfer in den Alpen kämpfen ums Überleben, weil ihre Bewohner abwandern. Warth in Vorarlberg hingegen wächst wieder – dank geschickter Investitionen.
Von Gunnar Herbst

Man hört wieder Kinderstimmen, hier in dem modernen Holzgebäude am Rande von Warth. Hört, wie Jungen und Mädchen toben und schreien, wie sie Lieder singen, tanzen, klatschen und Reise nach Jerusalem spielen. Ihre Stimmen klingen wie akustische Lebenszeichen des kleinen Dorfs in Vorarlberg.

Manchmal hört man auch nichts. Dann malen die Kinder, basteln oder lauschen der Erzieherin, die gerade eine Geschichte vorliest. Oder sie fahren Ski, das Gebiet beginnt gleich um die Ecke. Sieben Jungen und Mädchen zwischen drei und sechs Jahren gehen in den Warther Kindergarten. Sieben sind viel, sagen die Einheimischen.

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