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107:123 gegen Houston: Nowitzkis Mavericks kriegen Klatsche von Rockets

Bei der Heimniederlage gegen die Houston Rockets konnte Dirk Nowitzki nicht viel ausrichten. In einem hitzigen Spiel kam er nur auf 14 Minuten. Auf der anderen Seite glänzte James Harden, der nach der Partie in Richtung Dallas stänkerte.

Dirk Nowitzki ist zurück aus der Verletzungspause

Dirk Nowitzki ist mit all seiner Erfahrung zurück aus der Verletzungspause und soll die Mavs nun Richtung Playoffs führen

In Dallas schien die Wende gelungen zu sein. Dirk Nowitzkis Comeback hatte für einen Aufschwung bei den Mavericks gesorgt, der nun allerdings gedämpft wurde. Denn bei der 107:123-Niederlage gegen James Harden und die Houston Rockets hatten die Mavs trotz Nowitzkis Präsenz keine Chance.

Der deutsche Ausnahmespieler kam bei der zweiten Niederlage hintereinander 14 Minuten zum Einsatz, erzielte sieben Punkte und war nur bei zwei von acht Versuchen aus dem Feld erfolgreich. "Es scheint im Moment keine Reaktion zu geben", kommentierte Dallas-Coach Rick Carlisle den Gesundheitszustand nach zwei Auftritten des Würzburgers in den vergangenen zwei Tagen. "Wir werden den Plan beibehalten und ihn Stück für Stück nach vorne bringen. Allerdings im richtigen Tempo." 

Mavericks haben ihre Nerven nicht im Griff

Doch auch mit einem Nowitzki in Bestform wäre es für die Mavericks gegen Houston sehr schwer geworden. Die Gastgeber scheiterten nicht nur am überragenden Rockets-Star James Harden (34 Punkte) oder am äußerst schwachen Auftreten im zweiten Viertel (15:36), sondern auch an den eigenen Nerven.

Immer wieder legten sich Nowitzki und Co. mit den Schiedsrichtern an. Insgesamt gab es acht technische Fouls auf beiden Seiten. Sehr zum Ärger von Top-Scorer Harden. "Das andere Team war heute nur respektlos, unprofessionell. Sowohl Spieler als auch Trainer. Ich weiß nicht, was sie für ein Problem hatten", ätzte der US-Amerikaner gegen das schlechteste Team der Western Conference.

Verstärkung aus der D-League für Dirk Nowitzki

Sein Debüt für die Dallas Mavericks feierte Pierre Jackson. Der 25 Jahre alte Point Guard wurde kurzfristig aus der nordamerikanischen D-League vom Farmteam Texas Legends unter Vertrag genommen. Jackson erzielte in elf Minuten sieben Punkte.

Russell Westbrook hat unterdessen mit seinem 15. Triple-Double in dieser Saison die Oklahoma City Thunder zum 106:94 (61:48) bei den Miami Heat geführt. Der Superstar kam auf 29 Punkte, 17 Rebounds und elf Assists. "Er ist motiviert bis zum Ende. Jeder Ballbesitz ist sehr wichtig für ihn. Das war eine großartige Lehrstunde von ihm", schwärmte Heat-Coach Erik Spoelstra über Westbrook.

mrk / DPA

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