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Wetterkapriolen in Silverstone: Alonso sichert sich Pole Position im Regenchaos

Sieg im Regen: Fernando Alonso startet beim Großen Preis von Großbritannien von der Pole Position. Das Wetter sorgte auch bei der Qualifikation für Chaos, die Fans wurden vorsichtshalber ausgeladen.

WM-Spitzenreiter Fernando Alonso hat sich in einer packenden Regen-Qualifikation von Silverstone die Pole Position für den Großen Preis von Großbritannien gesichert. Der Spanier verwies am Samstag den Red-Bull-Piloten Mark Webber auf den zweiten Platz. Für den zweimaligen Saisonsieger Alonso ist es die erste Pole seit Singapur 2010. Rekordweltmeister Michael Schumacher im Mercedes und Doppelchampion Sebastian Vettel im zweiten Red Bull bilden an diesem Sonntag die zweite Startreihe.

Nico Hülkenberg belegte den neunten Platz, rutscht aber in der Startaufstellung wegen eines Getriebewechsels an seinem Force India fünf Plätze zurück. Davon profitiert auch Schumachers Teamkollege Nico Rosberg. Der Wiesbadener war als 13. in der Qualifikation vorzeitig gescheitert.

Dauerregen hatte die Qualifikation erheblich gestört. Die Rennleitung unterbrach den zweiten Durchgang für rund eineinhalb Stunden, weil die Strecke unter Wasser stand und ein Ende des Regens nicht in Sicht war. Zuvor hatten sich mehrere Fahrer, darunter Michael Schumacher im Mercedes und Ferrari-Pilot Fernando Alonso von der Piste gedreht. WM-Spitzenreiter Alonso und Titelverteidiger Sebastian Vettel machten sich via Boxenfunk für einen Abbruch stark.

Alonso schon im Abschlusstraining Schnellster

Schon beim Abschlusstraining hatte Fernando Alonso seinen Ferrari zur Bestzeit gesteuert. Der Spanier fuhr die 5,891 Kilometer lange Runde am Samstag in 1:32,167 Minuten. Damit war Alonso 0,153 Sekunden schneller als McLaren-Pilot Jenson Button. Titelverteidiger Sebastian Vettel wurde hinter Lotus-Fahrer Romain Grosjean Vierter.

Vor dem neunten Saisonrennen am Sonntag führt Alonso die Gesamtwertung mit 111 Punkten an. Vettels Red-Bull-Teamkollege Mark Webber ist Zweiter mit 20 Zählern Rückstand. McLaren-Pilot Lewis Hamilton liegt mit 88 Punkten auf Rang drei, Vettel ist mit 85 Zählern Vierter.

Organisatoren laden Qualifying-Zuschauer aus

Die Organisatoren des Rennens hatten mehr als 20.000 Kartenkäufer für das Qualifying am Samstag wieder ausgeladen. "Wenn Sie ein Ticket für einen öffentlichen Parkplatz haben, empfehlen wir Ihnen dringend, nicht zu kommen", sagte Strecken-Geschäftsführer Richard Phillips. Grund für die ungewöhnliche Aufforderung ist das Regenwetter und die chaotische Verkehrssituation rund um den Traditionskurs in Mittelengland.

Schon am Freitag war der Verkehr in Silverstone zusammengebrochen. Tausende verpassten deshalb den ersten Trainingstag der Formel 1. Auslöser für die kilometerlangen Staus war die Sperrung zahlreicher unbefestigter Parkflächen wegen des Dauerregens. Dabei hatten die Veranstalter zuvor knapp 1,3 Millionen Euro für ein neues Verkehrskonzept investiert.

Die in Regenmäntel gehüllten Fans, die es doch noch ins "Home of British Motor Racing" schafften, sahen nicht viel von ihren Helden. "Es ist einfach ein bisschen zu viel Wasser auf der Strecke", erklärte Mercedes-Pilot Nico Rosberg. "Sofort, wenn mehr Wasser da ist, verliert man das Heck." Die Fahrer trauten sich deshalb in beiden Übungseinheiten nur für wenige Runden auf die pitschnasse Strecke und verbrachten die meiste Zeit wartend in der Box. Erkenntnisse für das neunte Rennwochenende der Saison: praktisch Fehlanzeige.

Vor zwölf Jahren hatte es in Silverstone schon einmal ein ähnliches Chaos gegeben. Damals steckte sogar Formel-1-Chef Bernie Ecclestone im Stau fest. Wegen des Ärgers hatte der Brite gedroht, den Grand Prix aus dem Kalender zu streichen. Sollte der Regen wie erwartet anhalten, fürchten die Organisatoren für den Renn-Sonntag weitere Probleme. "Ich habe schon vieles erlebt, aber so eine Wetterlage noch nicht", bekannte Streckenchef Phillips. Das Rennen selbst sei jedoch nicht in Gefahr, fügte er hinzu.

cjf/DPA / DPA

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