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2. Bundesliga: 17-Jähriger rettet Hertha

Ein blutjunger Österreicher hat Hertha BSC Berlin vor einem Fehlstart bewahrt. Mit einem Doppelpack gegen Rot-Weiß Oberhausen schoss Marco Djuricin den Absteiger zum Saisonauftakt der 2. Liga zum ersten Heimsieg seit mehr als einem Jahr.

Ein 17 Jahre alter Österreicher hat Hertha BSC Berlin vor einem Fehlstart bewahrt. Mit einem Doppelpack beim 3:2 (1:1)-Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen schoss Profi-Neuling Marco Djuricin Hertha BSC Berlin beim Saisonauftakt der 2. Bundesliga am Freitag zum ersten Heimsieg des Absteigers seit mehr als einem Jahr. Dagegen musste Arminia Bielefeld mit seinem neuen Trainer Christian Ziege beim 1:2 (0:2) beim FSV Frankfurt Lehrgeld zahlen. Alemannia Aachen kam zum Auftakt des ersten Spieltags nicht über ein 2:2 (1:1) gegen den 1. FC Union Berlin hinaus.

Herthas erstes Zweitligaspiel nach 13 Jahren und 442 Erstligapartien begann mit einem Doppel-Schock. Nach sieben Minuten brachte RWO-Neuzugang Moses Lamidi die Gäste in Führung, elf Minuten später musste der neue Trainer Marcus Babbel den für 1,8 Millionen Euro von Mönchengladbach verpflichteten Stürmer Rob Friend wegen Verletzung aus der Partie nehmen. Der Ausgleich von Waleri Domowtschijki (30.) leitete die Wende ein. Profi-Debütant Djuricin (49.) gelang Berlins Führung und nach dem 2:2-Ausgleich von Lamidi (78.) auch Herthas umjubelter Siegtreffer (80.)

FSV Frankfurt beschenkt sich selbst


Der FSV Frankfurt machte sich zum 111. Geburtstag des Clubs selbst das schönste Geschenk. Jürgen Gjasula (11.) und Cidimar (23.) machten schon in der ersten Halbzeit den gelungenen Saisoneinstand der Hessen perfekt. Beim ersten Einsatz von Arminia-Coach Christian Ziege als Cheftrainer und des von Mönchengladbach nach Ostwestfalen gewechselten Ex-Nationalspieler Oliver Neuville wurde Bielefeld seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Zu mehr als dem Anschlusstor durch Nils Fischer (72.) reichte es nicht.

Aachens neuer Trainer Peter Hyballa, mit 34 Jahren der jüngste Coach im bezahlten deutschen Fußball, hatte leidenschaftlichen und aggressiven Fußball versprochen. Die Alemannia kam aber erst nach Berlins Führung durch Karim Benyamina (33.) auf Touren. Marco Höger (37.) gelang der Ausgleich. Aachens Angriffe in der zweiten Halbzeit waren zu unpräzise. Ein Eigentor des Berliners Paul Göhlert reichte nicht zum Sieg. Der eingewechselte Ede (85.) sicherte Union den wichtigen Auswärtspunkt.

DPA / DPA

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