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2. Bundesliga: Eintracht Frankfurts Aufstiegsparty muss warten

Eintracht Frankfurt muss die Aufstiegsfeier um mindestens einen Tag verschieben. Die Konkurrenz aus Düsseldorf und St. Pauli siegte, der Eintracht reicht aber ein Erfolg gegen Schlusslicht Aachen. Der große Gewinner des 32. Spieltags ist die Fortuna, die wieder auf dem Relegationsplatz steht.

Der zweite Aufsteiger in die Bundesliga nach Greuther Fürth steht noch nicht fest. Die Eintracht aus Frankfurt hoffte auf Patzer der Konkurrenz, doch durch die Siege von Fortuna Düsseldorf und St. Pauli muss die Eintracht mindestens noch einen Tag warten. Ein Sieg im Montagsspiel gegen Tabellenschlusslicht Alemannia Aachen würde den Hessen zum direkten Wiederaufstieg reichen.

14. Elfmeter für Fortuna Düsseldorf

Die Düsseldorfer schöpfen nach dem 2:1 (2:1) gegen den 1. FC Union Berlin wieder mehr Hoffnung und rücken auf den dritten Tabellenrang vor. Vor 33.637 Zuschauern erzielten Ken Ilsö (15. Minute) und Sascha Rösler (22./Foulelfmeter) die Tore für Fortuna. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Simon Terodde (18.) in einer spannenden und niveauvollen Partie gesorgt. Mit einem Punkt Vorsprung auf den Vierten FC St. Pauli geht Düsseldorf nun in die letzten beiden Spiele.

Der Herbstmeister vom Rhein ging von Beginn an energisch und zielstrebig zur Sache, um die zuvor magere Rückrundenausbeute (16 Punkte in 14 Spielen) zu verbessern und sich für das 1:2 in Dresden zu rehabilitieren. Allerdings hatten die erstmals mit einer Dreier-Abwehrkette spielenden Düsseldorfer in der Anfangsphase Glück. Binnen fünf Minuten trafen die Berliner Torsten Mattuschka (3.) und Tjani Belaid (8.) die Latte.

Besser machte es der Däne Ilsö, der mit einem Fallrückzieher nach Flanke von Sascha Rösler das 1:0 erzielte. Für das 2:1 sorgte Rösler selbst. Nach Foul von Michael Parensen an Maximilian Beister verwandelt er den fälligen Elfmeter zum 2:1. Es war der 14. Elfmeter für die Fortuna in dieser Saison.

Ebbers ebnet St. Pauli den Weg

Doch auch der FC St. Pauli kann weiter auf den Wiederaufstieg hoffen. Der Kiez-Club feierte einen 3:0 (1:0)-Pflichtsieg im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten FC Hansa Rostock.

Vor 24.000 Zuschauern im Millerntor-Stadion war Marius Ebbers mit seinen Saisontoren acht und neun (13./49. Minute) der Matchwinner der Hamburger. Fin Bartels (79.) besorgte den Endstand. St. Pauli (59 Punkte) verbesserte sich in der Tabelle hinter die Fortuna (60) auf Rang vier vor Paderborn (58) und peilt den Relegationsplatz an. Für Hansa wird es dagegen im sportlichen Überlebenskampf eng.

Der Kiez-Club startete schwungvoll in sein Heimspiel - und hatte Glück, dass Ebbers nach schöner Vorarbeit vom Max Kruse gleich die erste gute Einschusschance zum 1:0 nutzte. Nach der Pause dasselbe Bild: Nach einem Fehler von Matthias Holst war erneut Ebbers zur Stelle und sorgte schon vier Minuten nach dem Wechsel für die Vorentscheidung. Zum dritten Treffer durch Bartels leistete Ebbers dann die Vorarbeit.

Unter Kauczinski ist der KSC wieder heimstark

Für den SC Paderborn wird es im Aufstiegskampf dagegen eng. Die Ostwestfalen unterlagen beim Karlsruher SC mit 0:2 (0:1). Der kleinste Spieler der Liga brachte den KSC im Bemühen um den Klassenverbleib ein großes Stück nach vorne: Der Franzose Gaetan Krebs (1,65 Meter) erzielte in der 43. Minute mit seinem vierten Saisontor die wichtige Führung für die Gastgeber, Pascal Groß erhöhte noch auf 2:0 (88.).

Unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski gewannen die Nordbadener vor 14.112 Zuschauern ihr drittes Heimspiel hintereinander gegen die auswärtsstärkste Mannschaft. Beide Teams spielten von Anfang an engagiert nach vorne und zeigten wenig Nervosität.

Ein schönes Zuspiel von Marco Terrazzino brachte dem KSC das 1:0 durch Krebs ein. Gegen das Paderborner Team von Trainer Roger Schmidt zeigten die Gastgeber eine ihrer besten Saisonleistungen und ließen auch in der zweiten Halbzeit nur wenige Gegenangriffe zu. Groß machte dann im zweiten Anlauf nach einer vergebenen Konterchance (74.) alles klar. Mit nur noch zwei Punkten Rückstand auf Erzgebirge Aue und Energie Cottbus hat der KSC wieder Land in Sicht.

sportal.de / sportal

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