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Bundesliga: 3:1 gegen Hannover: Hoffenheim hält Kurs und feiert Kramaric

1899 Hoffenheim darf dank Andrej Kramaric weiter auf die Teilnahme an der Champions League hoffen. Mit drei Treffern beim Sieg gegen Hannover 96 wurde der Kroate am Freitagabend zum Matchwinner.

Bundesliga: Spieler der TSG 1899 Hoffenheim feiern ein Tor beim Sieg über Hannover 96

Bundesliga: Spieler der TSG 1899 Hoffenheim feiern ein Tor beim Sieg über Hannover 96

DPA

Nach seinem Dreierpack kratzte sich Andrej Kramaric fast verlegen am Kopf. Obwohl der überragende Kroate 1899 Hoffenheim mit seinen drei Treffern beim 3:1 (1:1) gegen Hannover 96 am Freitagabend auf Champions-League-Kurs hielt, jubelte er nach dem Abpfiff nicht ausgelassen. Dank Kramaric verdrängte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga zumindest vorübergehend vom vierten Tabellenplatz.

Für die zum neunten Mal nacheinander unbesiegten Kraichgauer traf Kramaric in der 16., 50. und 86. Minute und verbesserte sein Konto auf insgesamt zwölf Saisontore. Kenan Karaman (24.) hatte für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt. "Unser Sieg ist schon verdient", sagte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann: "Aktuell bedeutet es noch nichts. Wenn wir uns für die Champions League qualifizieren, wäre das eine Sensation, auch die Europa League wäre ein Erfolg. Wir schauen, was möglich ist."

Hannover musste inmitten der Debatte um Sportdirektor Horst Heldt am 32. Spieltag einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der Aufsteiger hat nur eine der letzten zehn Partien gewonnen und den Klassenverbleib rechnerisch immer noch nicht gesichert. "Wir wollen unsere Saison nicht kaputt machen und noch unten reinrutschen", sagte Hannovers Pirmin Schwegler und ergänzte: "Die Gegentore waren unnötig. Wir sind da auch schon selbst Schuld dran."

Hannovers Sané patzt zur Führung von Hoffenheim

In den Tagen vor dem Spiel hatte es Unruhe um einen möglichen Wechsel von Heldt zum abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg gegeben. 96-Clubchef Martin Kind erteilte dem Wunsch am Donnerstag jedoch eine Absage. Ein Angebot für Heldt, der noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, zur Beförderung zum Geschäftsführer in Hannover gelte jedoch weiter.

Hoffenheim hatte die vergangenen drei Heimspiele ohne Gegentor gewonnen - und ging vor 26.452 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena erneut selbstbewusst in das letzte Freitagsspiel der Saison. Die spielfreudigen Gastgeber profitierten bei der Führung allerdings von einem dicken Patzer durch Hannovers Salif Sané, der vor der eigenen Abwehr quer passen wollte. Bayern-Leihgabe Serge Gnabry erkämpfte sich den Ball und legte auf Kramaric ab. Nationalspieler Gnabry, der zuletzt mit sieben Toren in sieben Spielen geglänzt hatte, verletzte sich bei der Aktion am rechten Oberschenkel und musste anschließend ausgewechselt werden.

Wie aus dem Nichts traf Aufsteiger Hannover kurz darauf zum Ausgleich. Karaman war nach guter Vorarbeit des Ex-Hoffenheimers Schwegler gedankenschneller als die Hintermannschaft der Gastgeber. Der Treffer gegen die zwischenzeitlich etwas zu selbstverliebte und wenig zielstrebige TSG tat Hannover gut.

Kramaric trifft nach Demirbay-Ecke

Nach der Halbzeit drehte Hoffenheim auf und wurde früh belohnt. Einen Eckball von Kerem Demirbay nahm Kramaric sehenswert direkt aus der Luft ab und traf mit einem straffen Schuss aus 15 Metern. Nur vier Minuten später ließ der 26-Jährige eine weitere gute Chance zu seinem dritten Treffer ungenutzt - und machte es vier Minuten vor dem Ende mit einem tollen Heber besser. Erstmals erzielte er in einem Bundesligaspiel drei Tore.

Während Hannover, dessen Fans ihren Stimmungsboykott aufrecht erhielten, glücklos auf den zweiten Treffer drängte, musste die TSG einen weiteren Ausfall verkraften. Demirbay wurde mit einer Verletzung am rechten Fuß ausgewechselt. Trotzdem hatte Hoffenheim die Begegnung bis auf wenige Unaufmerksamkeiten in der Abwehr voll im Griff und darf so weiter von der Königsklasse träumen. 

Bastian Schweinsteiger schiebt in blauem Mantel und mit Sonnenbrille einen Kinderwagen durch einen Park in Chicago
fin / DPA

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.