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Bundesliga im stern-Check Den Bayern wird auch in dieser Saison niemand das Wasser reichen

Fünf Spieler des FC Bayern München liegen sich nach einem Tor in den Armen
5:2 nach 0:2 - das schafft in der Bundesliga diese Saison nur der FC Bayern München
© Andreas Gebert/Pool / AFP
Der BVB, RB Leipzig und der FC Bayern München gewinnen alle ihre Spiele am 14. Spieltag. Aber das Wie zeigt, dass nur eine der Mannschaften das Zeug zum Meister hat: der stern-Check.

So lief der Spieltag

Alle Ergebnisse des 14. Spieltags, die Tabelle und Statistiken zum Nachlesen finden Sie hier im stern-Ticker.

Aufreger des Spieltages

Handspiel oder nicht? Abseits oder nicht? Der Video-Schiedsrichter schaut und schaut und schaut. Und es dauert, und auf dem Platz stehen alle rum. Und die Fans am Fernseher warten. War das alles so gedacht? Lohnt sich die Aufregung noch? Solche Momente gibt es an jedem Spieltag bei jeder Bundesliga-Partie. Wann der VAR eingreift und wann nicht, scheint auch von der Tagesform der Schiedsrichter im berühmten Kölner Kellner abzuhängen. So wie es bisher läuft, ist der Video-Schiedsrichter der Aufreger jedes Spieltags.

Dieses Tor sollten Sie (nochmal) sehen

Mit dem Rücken zum Tor per Hackentrick den Torwart aus sechs Metern überlisten: Das hat wohl kaum ein Fußball-Profi schon geschafft. Nadiem Amiri hingegen hat genau so das 1:0 für Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt erzielt. Allerdings drehte die Eintracht noch richtig auf und gewann das Spiel mit 2:1. "Wir waren gefühlt tot. Es war keine Spannung drin", sagte Amiri nach Abpfiff. So blieb sein Tor aus Leverkusener Sicht der einzige Lichtblick.

Gewinner des Spieltages

Es wird vielleicht langweilig, aber selbst der größte FC Bayern-Verächter muss anerkennen: Wer wie die Münchner nach einem 0:2-Rückstand ein Spiel noch 5:2 gewinnt, der setzt ein starkes Zeichen. Dass es dem Tabellenvorletzten FSV Mainz 05 überhaupt gelingt, den Serien-Meister so zu ärgern, verdient zwar auch Respekt. Aber momentan hätte wohl weder der BVB noch RB Leipzig so ein Spiel noch gedreht. Und deswegen wird der Meister - zum Frust vieler Bundesliga-Fans - wieder einmal FC Bayern München heißen.

Verlierer des Spieltages

Diese Niederlage tut dem VfL Wolfsburg sicherlich richtig weh. Als Tabellenvierter gegen den BVB antreten, ein Spiel auf Augenhöhe abliefern und trotzdem 0:2 gegen verlieren. Weil Aufsteiger Union Berlin auch noch gegen Werder Bremen gewinnt, rutschen die Wölfe von einem Champions-League- auf einen Europa-League-Platz ab. Nur gut, dass die Saison noch einige Spieltage mehr zu bieten hat. Noch ist also nichts verloren.

Bild des Spieltages

 Der FC Schalke 04 droht, den Negativ-Rekord von Tasmania Berlin zumindest einzustellen. Grund genug für einige Tasmania-Fans, beim Schalke-Auswärtsspiel bei Hertha BSC zu demonstrieren. Mit Plakaten wie "Rettet Tas den Rekord", "Das ist UNSER Rekord" oder "Arsch hoch und gewinnen ihr Gas(prom)flaschen", versuchten sie, die Schalke Profis zu motivieren. Doch selbst "Schalke, gib Dir gefälligst Mühe. Wenigstens Hertha solltest Du doch schlagen können" hat nichts genützt. Schalke geht auch in Berlin nicht als Sieger vom Platz. Am Samstag gegen 1899 Hoffenheim droht die Einstellung von Tasmanias Negativrekords mit 31 sieglosen Liga-Spielen in Serie aus der Saison 1965/66. Und das will man offenbar nicht einmal als Tasmania-Fan. Dass die Schalker die Serie über zwei Saison hinlegen, ist in Gelsenkirchen wahrscheinlich niemandem ein Trost.


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